Trotz Bitcoin und anderer Modethemen
Verlieren Sie das Kerngeschäft nicht aus den Augen!


Vor dem Bitcoin-Hype warnen wir in unserem Börsenbrief Der Privatinvestor schon seit vielen Monaten. Seit Jahresbeginn hat sich der Preis für Bitcoin nahezu halbiert. Dies trifft nicht nur Anleger, sondern auch Unternehmen, die mit ihrem Geschäft zu stark auf den Kryptowährungshype gesetzt haben.

Ein Beispiel ist NVIDIA (WKN: 918422). Statt die wichtige Zielgruppe „Gamer“ mit einer neuen Grafikkarte der Geforce-Reihen zu bedienen, richtete der Konzern seine Produktion zuletzt zu stark auf die Szene der Bitcoin-Miner aus, also auf Kundschaft, die mit Hochleistungsrechnern die komplexesten Rechenaufgaben löst, um dadurch neue Bitcoins zu „schürfen“.

Jetzt, nachdem die Nachfrage nach Bitcoins abgeflacht ist, ist auch die Nachfrage nach neuem „Schürfequipment“ zurückgegangen. NVIDIA hat nun also sein Lager voll mit Hardware, die Spielefans nicht wollen und die Schürfer nicht (mehr) benötigen. In der Folge sind auch die Preise für NVIDIA-Grafikkarten in den letzten Wochen gefallen. Der Aktie notiert, obwohl sie in den letzten Tagen um rund 8 Prozent nachgegeben hat, weiter zu einem KGV von 50 (!) und ist daher für uns aus Bewertungsperspektive weiter uninteressant.


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So wie NVIDIA wird es etlichen Unternehmen gehen

Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig es für ein Unternehmen ist, sein Kerngeschäft nicht wegen eines möglicherweise nur kurzen Modethemas aus den Augen zu verlieren. Auf einen neuen Markt oder eine neue Technologie zu setzen, ist selbstverständlich erlaubt und auch wichtig, aber solange sich ein Markt nicht bereits über viele Jahre bewährt hat, sollte er nur als Option angesehen werden.


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HP Inc. macht es richtig

Obwohl der Hardwareproduzent (WKN: A142VP) im Moment kräftig in das 3D-Druckgeschäft investiert, wird das B2C-Geschäft für klassische PC-Drucker nicht vernachlässigt. Dieses Geschäft wird in Zukunft vielleicht zurückgehen, aber es ist absolut richtig, die aktuelle Marktposition weiter zu nutzen und sogar zu stärken, solange dieser Bereich als zuverlässige Cash Cow dient.

Indem HP die Druckersparte von Samsung übernahm, hat das Unternehmen genau dies getan. Das B2B-Geschäft wächst zudem gut. Insgesamt zeigt die Entwicklung von Umsatz und Gewinn nach oben. Erst Ende Mai hatte HP Inc. dadurch seine Jahresprognose angehoben. Erst kürzlich hat die Drehteilefabrik für ein neues Startup zehn 3D-Drucker bei HP geordert. Das klingt nach wenig, ein solcher Drucker hat aber einen Anschaffungspreis von rund 200.000 bis 300.000 Euro. Das aktuelle KGV liegt bei etwa 8.

Für unsere Abonnenten haben wir den Inneren Wert der Aktie ermittelt. Diesen finden Sie, genauso wie unsere ausführliche Analyse, in der Unternehmensdatenbank. Zu dieser haben Sie selbstverständlich auch als Test-Abonnent Zugang.

Anfang Oktober wird die nächste Quartalsdividende in Höhe von knapp 0,14 US-Dollar fällig. Auf das Jahr gerechnet zahlt HP Inc. 0,5572 US-Dollar aus. Zum jetzigen Kurs von 22,86 US-Dollar ist dies eine Dividendenrendite von 2,44 Prozent.


Auf gute Investments,

Ihre

Kerstin Franzisi

Chefredakteurin von Der Privatinvestor


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„Ich habe nie richtig verstanden, wie man es praktisch umsetzt, ein Value Investor zu sein.
Dank Der Privatinvestor jage ich jetzt keine Kurse mehr an den Börsen, sondern warte bis mein Investment sein Inneren Wert erreicht oder übersteigt. Man bekommt nicht nur Ratschläge, in welche Aktien man investieren sollte, sondern wird auch geschult wie man denken sollte. Privatinvestor-TV bringt das alles auf den Punkt und ergänzt die Briefe gut. Danke!“

Alexander Popp, Stockholm



Sie können mit Aktien viel Geld verdienen!

Wahrscheinlich mehr Geld, als Sie denken. Aber auch anders, als Sie denken. Ich zeige Ihnen, wie Sie ihre Finanz- und Sparziele erreichen und mit durchschnittlich 10% Rendite alle 7 Jahre Ihr Kapital verdoppeln können. Das Gute daran: Mein System ist ziemlich einfach. Und: Mein System ist logisch aufgebaut. Mit Disziplin können Sie es erlernen und meine Methoden selbst anwenden. Das ist nicht für jeden etwas, denn es gilt, die Stimmungsschwankungen an den Börsen eiskalt auszusitzen und zu nutzen.


Renditen von 8 bis 10% pro Jahr können Sie aber nur mit Sachwerten erzielen, mit Produktivvermögen, mit dem Sie am Wachstum der Wirtschaft teilhaben. Geldforderungen – seien es Anleihen, Termingelder oder Lebensversicherungen – werden nicht annähernd diese Renditen erbringen.


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Aktien sind Produktiv-Vermögen

Sie verbriefen ein Eigentum an einem Unternehmen und dessen Erträgen. Die großen Vermögen wurden in Deutschland vor allem von Unternehmensanteilen, Aktien und Landbesitz über den Zweiten Weltkrieg gerettet und sind oftmals noch heute intakt, so zum Beispiel das Vermögen der Familie Quandt (BMW), der Haniels (Celesio, vormals Gehe, Metro, Takkt), der Henkels oder der Erben von Fresenius, Wella und Tchibo. Da kann es nicht so verkehrt sein, wenn Sie sich in dasselbe Boot setzen.


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Können Sie sich – ohne einen Chef fragen zu müssen – ruhigen Gewissens ein Jahr lang in die Rocky Mountains verabschieden?

Oder einen Segeltörn um die Welt machen? Wollen Sie weiterhin in Ihrem Beruf arbeiten, weil er Ihnen Freude macht? Oder stöhnen Sie unter der Last Ihrer Ratenkredite und wissen nicht, wie Sie die nächste Rechnung der Autowerkstatt bezahlen sollen? Müssen Sie unter einem unerträglichen Vorgesetzten leiden, weil Sie finanziell keine Alternative haben?

Ist finanzielle Freiheit ein Luftschloss?

Ich sage: Nein. Sie ist für jeden Normalbürger, der sich engagiert und diszipliniert, erreichbar. Grundlegende Voraussetzung allerdings, um finanzielle Freiheit erreichen zu können, ist eine Kompetenz, die die überwältigende Mehrheit unserer Mitbürger nie erworben hat: die Kunst, Geldgeschäfte zu beherrschen.


Ich bin überzeugt davon, dass wir uns den Weg zur finanziellen Freiheit nicht mit Erwerbsarbeit allein ebnen können. Selbst Menschen mit Jahreseinkommen in sieben- und achtstelliger Höhe haben schon einmal Totalverluste und Insolvenzen erlebt: Regisseur Francis Ford Coppola, Boxer Mike Tyson und die Schauspielerin Kim Basinger. Sie alle drei haben mindestens einmal in ihrem Leben schon alles verloren. Und dies aus dem einfachen Grund, dass sie nicht die grundlegenden Prinzipien des Investierens angewandt haben. 


Es geht darum, dass Sie Ihr Geld richtig anlegen

Investieren heißt, langfristig Kapital anzulegen mit dem Ziel, Werterhalt oder Wertzuwachs zu erzielen. Hierzu müssen Sie Ihr Investment analysieren und verstehen. Meiden Sie also bitte Produkte, die Sie nicht verstehen, auch wenn die Versprechungen verlockend sind.


Warren Buffett, vielleicht der erfolgreichste Investor der Geschichte, hat 50 Jahre lang Durchschnittsrenditen von 20,8 Prozent erzielt. Das entspricht einer Wertsteigerung von 1,6 Millionen Prozent.


Er investierte sein Geld in solch bekannte Großunternehmen wie Coca-Cola und erzielte damit langfristig eine erstaunliche Durchschnittsrendite von 21 Prozent pro Jahr. Wenn Oma Erna bei Warren Buffett investiert hätte – und es gibt in den USA Omas, die das getan haben –, wären aus 1000 Euro in vierzig Jahren mehr als 2 Millionen Euro geworden!


Diese Weltspitze werden Sie sicherlich nicht erreichen. Aber den DAX um ein paar Prozent zu schlagen ist möglich, wenn Sie sich wirklich mit der Materie beschäftigen. Wichtig ist dabei vor allem Ihr Charakter. 



Auch Normalbürger können es schaffen

Stephanie Mucha, eine ehemalige Krankenschwester aus Buffalo, wurde mit Aktien Multimillionärin. Als ihr Mann 1985 starb, hatte das Ehepaar ein Vermögen von 300.000 Dollar. Im Jahr 2014 waren es 5,5 Millionen Dollar. Das waren 10 Prozent Rendite pro Jahr. 


Mit 10 Prozent werden Sie vielleicht kein Multimilliardär, aber auch damit sollte es Ihnen gelingen, eine gute Summe auf die Seite zu legen. 


Die Höhe des Startkapitals ist nicht alles

Es stimmt – von nichts kommt nichts. Aber das Beispiel Stephanie Mucha zeigt, dass Sie auch mit einem sehr kleinen Startkapital so weit kommen können, dass Ihr Geld für Sie zu arbeiten beginnt. Geduld ist die Geheimwaffe eines jeden Langfristinvestors. Alleine Sie bestimmen, wie viel Geduld Sie haben. Damit haben Sie einen unschätzbaren Vorteil gegenüber vielen Reichen und Managertypen.


 Viele Privatanleger sind verunsichert. Sicherheit steht bei vielen im Vordergrund. Das ist der falsche Ansatz – es ist ein negatives Ziel! Sie sollten sich damit nicht zufriedengeben! Denken Sie an finanzielle Freiheit! Defensive und Offensive gehören beide zur Kapitalanlage. Immer.


Finanzielle Freiheit ist ein wichtiger Bestandteil Ihrer persönlichen Freiheit

Überprüfen Sie Ihre Finanzziele und Ihre Grundeinstellung. Nehmen Sie Ihre Finanzen in die eigene Hand. Dies ist einfacher, als Sie denken. Vermögensaufbau schafft finanzielle Freiheit. Und finanzielle Freiheit ermöglicht es Ihnen, Ihr volles Potential zu entwickeln.



Vermögen aufbauen und sichern

Es geht nicht darum, schnell reich zu werden. Es geht darum, das mühsam Erarbeitete zu sichern. In einer Krise kann auch der Gewinner sein, der am wenigsten verliert. Denn die Gefahr in der heutigen Gemengelage viel zu verlieren, ist groß. Deutlich gesagt: Wenn Sie auf der Suche nach schneller und riskanter Geldvermehrung sind, dann sind Sie hier falsch. Wenn Sie Ihr Vermögen aber sichern wollen, dann sind Sie hier richtig.

Starten Sie jetzt Ihren Vermögensaufbau!

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