Negative Signale und teure Abstürze
Ich bleibe Bulle!

von Prof. Dr. Max Otte

der privatinvestor


Hedgefonds-Legende Ray Dalio notierte in seinem New-York-Times-Bestseller „Die Prinzipien des Erfolgs“ die entscheidenden Rezepte für beruflichen und unternehmerischen Erfolg. Dazu gehören ein gesunder Realismus und radikale Ehrlichkeit. Sie helfen jedem, Ideen und Beziehungen auf Herz und Nieren zu überprüfen.

Dalio empfiehlt: Halten Sie sich an Fakten und Zahlen, um Leistungen und Erfolge akkurat und objektiv zu beurteilen. Begreifen Sie Ihr Unternehmen als gut organisierte Maschine, deren Abläufe Sie mithilfe genauer Messinstrumente kritisch überprüfen und verbessern müssen. Ziel ist am langen Ende die organische Evolution der Organisation.

Nach den strengen Prinzipien des Value Investing!

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Fakten und Zahlen helfen dem erfolgreichen Fondsmanager Dalio – und nicht nur ihm – auch dabei, die heutige Lage der Weltwirtschaft korrekt einzuschätzen. Und diese sieht nicht rosig aus. Dalio sprach vor kurzem davon, dass wir bestenfalls noch zwei Jahre Zeit bis zur nächsten Rezession haben. Das deckt sich mit meinen Aussagen vom Fondskongress im Januar, als ich sagte, dass wir den Crash noch in der ersten Amtszeit von Donald Trump erleben. Als ich die Ansicht von Dalio bei Twitter gepostet habe, schrieb ein Kommentator nicht ganz unbegründet: „Also rechnet Dalio schon früher damit, will aber noch seine Long-Positionen loswerden.“


Einen Blick wert ist immer wieder auch die US-amerikanische Internetseite zerohedge.com. Dort werden vor allem die negativen Wirtschaftssignale gesammelt und veröffentlicht. Zerohedge hat noch einen zweiten Aspekt, nämlich, dass sich die Autoren mit den Machtstrukturen und -interessen auf der Welt, vor allem aber im Westen, befassen und diese offenlegen. Und da teile ich viele Ansichten der Macher von Zerohedge.


Deutschland im Spannungsfeld von Globalisierung und Geopolitik

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Die Art, wie Sie die Börse wahrnehmen, hängt sehr stark von Ihrer Persönlichkeit ab. Nicht umsonst sagt man: „Er ist ein Bulle.“ Oder: „Er ist ein Bär.“ Menschen haben eine sehr selektive Wahrnehmung. Sie nehmen das wahr, was sie wahrnehmen wollen. Das ist in der Politik so, und das ist an der Börse so. Zudem spielen uns die sozialen Medien immer mehr Inhalte zu, die sich mit unseren eigenen Präferenzen und Wertvorstellungen decken. Und so tragen die sozialen Medien dazu bei, dass es immer weniger echten Austausch in der Gesellschaft gibt und wir immer intoleranter werden.

Wenn Sie Bulle sind, nehmen Sie die positiven Signale deutlicher wahr. Wenn Sie Bär sind, die negativen. Nur die wenigsten Menschen, wie zum Beispiel Warren Buffett, schaffen es, einen völlig neutralen und rationalen Blick auf die Börse durchzuhalten. So einfach ist das.

Ich bin Bulle, trotz meines skeptischen Blicks auf Politik und Demokratie

Da bin ich durchaus Kulturpessimist. Mit dem Bulle-Sein bin ich sehr gut gefahren. Deswegen versuche ich auch, mich nach neun Jahren Börsenhausse durch negative Signale zu sensibilisieren.

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Und damit sind wir auch wieder bei Ray Dalio und seiner jüngsten Prognose. Hier ein paar Negativsignale der letzten Tage, die auf zerohedge.com nachzulesen sind:


  • In den vier Wochen vor dem 16. September 2018 wurde ein Viertel aller Häuser, die in den USA zum Verkauf anstehen, im Preis reduziert. Das ist die bei weitem höchste Quote, seit Redfin 2010 begann, diese Metrik zu erheben.
  • Die Fed hat mittlerweile die Leitzinsen zum achten Mal angehoben. Mittlerweile liegen wir bei über 2 Prozent. Zwar betrug auch die aktuelle Anhebung nur 25 Basispunkte (0,25 Prozent), aber irgendwann wird sich dieser Zinsanstieg in der Wirtschaft negativ bemerkbar machen.
  • Zerohedge weist auch noch einmal darauf hin, dass der Oktober ein besonders gefährlicher Monat an den Börsen ist und unterlegt dies mit etlichen Statistiken und Zitaten. Jesse Colombo von Forbes wird mit der Aussage zitiert, dass der Markt heute teurer ist als 1929.

Gut, diese aufgeführten Punkte bilden die Hintergrundmusik für Ihre persönlichen Investmententscheidungen. Defensive und Offensive gehören zwingend zu einer erfolgreichen Investmentlaufbahn, wenn Sie sich dafür entschieden haben, die Vermögensaufteilung aktiv zu gestalten.

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Auf den Absturz zu warten, kann außerdem sehr teuer sein. Viele Anleger schaffen es auch nicht, im oder kurz nach dem Absturz zu investieren, weil sie in einer pessimistischen Grundstimmung sind. Dann sind die Chancen, die sie eigentlich durch die Liquidität wahrnehmen wollten, schnell dahin.

Ich bin davon überzeugt, dass wir es in den nach meiner Strategie geführten Fonds schaffen, unsere Liquiditätsreserven klug zu investieren. Weil wir Bullen sind. Und weil es uns angesichts der Chancen, die wir immer noch finden, nicht leicht fällt, Liquidität zu halten.


Auf gute Investments,

Ihr

Max Otte


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„Ich habe nie richtig verstanden, wie man es praktisch umsetzt, ein Value Investor zu sein.
Dank Der Privatinvestor jage ich jetzt keine Kurse mehr an den Börsen, sondern warte bis mein Investment seinen Inneren Wert erreicht oder übersteigt. Man bekommt nicht nur Ratschläge, in welche Aktien man investieren sollte, sondern wird auch geschult, wie man denken sollte. Privatinvestor-TV bringt das alles auf den Punkt und ergänzt die Briefe gut. Danke!“

Alexander Popp, Stockholm



Ein starkes erstes Halbjahr 2018

Die Fonds von Max Otte mit neuen Höchstständen


Mit +40,3 Prozent seit Lancierung und +9,8 Prozent seit Jahresanfang bis zum 21. Juni 2018 hat der Max Otte Vermögensbildungsfonds einen neuen Höchststand erreicht. Seit Anfang 2017 haben wir damit sowohl die großen Indizes als auch die großen Vergleichsfonds sehr deutlich geschlagen.


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Auch der PI Global Value Fund hat sich beachtlich geschlagen. Seit seiner Auflegung im März 2008 haben wir eine jährliche Performance von +9,0% nach Kosten herausgeholt. Wer vor 10 Jahren 100 Euro in den PI Global Value Fonds investiert hatte, würde heute einen Fondsanteil im Wert von mehr als 240 Euro besitzen.



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Sie können mit Aktien viel Geld verdienen!

Wahrscheinlich mehr Geld, als Sie denken. Aber auch anders, als Sie denken. Ich zeige Ihnen, wie Sie ihre Finanz- und Sparziele erreichen und mit durchschnittlich 10% Rendite alle 7 Jahre Ihr Kapital verdoppeln können. Das Gute daran: Mein System ist ziemlich einfach. Und: Mein System ist logisch aufgebaut. Mit Disziplin können Sie es erlernen und meine Methoden selbst anwenden. Das ist nicht für jeden etwas, denn es gilt, die Stimmungsschwankungen an den Börsen eiskalt auszusitzen und zu nutzen.


Renditen von 8 bis 10% pro Jahr können Sie aber nur mit Sachwerten erzielen, mit Produktivvermögen, mit dem Sie am Wachstum der Wirtschaft teilhaben. Geldforderungen – seien es Anleihen, Termingelder oder Lebensversicherungen – werden nicht annähernd diese Renditen erbringen.


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Aktien sind Produktiv-Vermögen

Sie verbriefen ein Eigentum an einem Unternehmen und dessen Erträgen. Die großen Vermögen wurden in Deutschland vor allem von Unternehmensanteilen, Aktien und Landbesitz über den Zweiten Weltkrieg gerettet und sind oftmals noch heute intakt, so zum Beispiel das Vermögen der Familie Quandt (BMW), der Haniels (Celesio, vormals Gehe, Metro, Takkt), der Henkels oder der Erben von Fresenius, Wella und Tchibo. Da kann es nicht so verkehrt sein, wenn Sie sich in dasselbe Boot setzen.


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Können Sie sich – ohne einen Chef fragen zu müssen – ruhigen Gewissens ein Jahr lang in die Rocky Mountains verabschieden?

Oder einen Segeltörn um die Welt machen? Wollen Sie weiterhin in Ihrem Beruf arbeiten, weil er Ihnen Freude macht? Oder stöhnen Sie unter der Last Ihrer Ratenkredite und wissen nicht, wie Sie die nächste Rechnung der Autowerkstatt bezahlen sollen? Müssen Sie unter einem unerträglichen Vorgesetzten leiden, weil Sie finanziell keine Alternative haben?

Ist finanzielle Freiheit ein Luftschloss?

Ich sage: Nein. Sie ist für jeden Normalbürger, der sich engagiert und diszipliniert, erreichbar. Grundlegende Voraussetzung allerdings, um finanzielle Freiheit erreichen zu können, ist eine Kompetenz, die die überwältigende Mehrheit unserer Mitbürger nie erworben hat: die Kunst, Geldgeschäfte zu beherrschen.


Ich bin überzeugt davon, dass wir uns den Weg zur finanziellen Freiheit nicht mit Erwerbsarbeit allein ebnen können. Selbst Menschen mit Jahreseinkommen in sieben- und achtstelliger Höhe haben schon einmal Totalverluste und Insolvenzen erlebt: Regisseur Francis Ford Coppola, Boxer Mike Tyson und die Schauspielerin Kim Basinger. Sie alle drei haben mindestens einmal in ihrem Leben schon alles verloren. Und dies aus dem einfachen Grund, dass sie nicht die grundlegenden Prinzipien des Investierens angewandt haben. 


Es geht darum, dass Sie Ihr Geld richtig anlegen

Investieren heißt, langfristig Kapital anzulegen mit dem Ziel, Werterhalt oder Wertzuwachs zu erzielen. Hierzu müssen Sie Ihr Investment analysieren und verstehen. Meiden Sie also bitte Produkte, die Sie nicht verstehen, auch wenn die Versprechungen verlockend sind.


Warren Buffett, vielleicht der erfolgreichste Investor der Geschichte, hat 50 Jahre lang Durchschnittsrenditen von 20,8 Prozent erzielt. Das entspricht einer Wertsteigerung von 1,6 Millionen Prozent.


Er investierte sein Geld in solch bekannte Großunternehmen wie Coca-Cola und erzielte damit langfristig eine erstaunliche Durchschnittsrendite von 21 Prozent pro Jahr. Wenn Oma Erna bei Warren Buffett investiert hätte – und es gibt in den USA Omas, die das getan haben –, wären aus 1000 Euro in vierzig Jahren mehr als 2 Millionen Euro geworden!


Diese Weltspitze werden Sie sicherlich nicht erreichen. Aber den DAX um ein paar Prozent zu schlagen ist möglich, wenn Sie sich wirklich mit der Materie beschäftigen. Wichtig ist dabei vor allem Ihr Charakter. 



Auch Normalbürger können es schaffen

Stephanie Mucha, eine ehemalige Krankenschwester aus Buffalo, wurde mit Aktien Multimillionärin. Als ihr Mann 1985 starb, hatte das Ehepaar ein Vermögen von 300.000 Dollar. Im Jahr 2014 waren es 5,5 Millionen Dollar. Das waren 10 Prozent Rendite pro Jahr. 


Mit 10 Prozent werden Sie vielleicht kein Multimilliardär, aber auch damit sollte es Ihnen gelingen, eine gute Summe auf die Seite zu legen. 


Die Höhe des Startkapitals ist nicht alles

Es stimmt – von nichts kommt nichts. Aber das Beispiel Stephanie Mucha zeigt, dass Sie auch mit einem sehr kleinen Startkapital so weit kommen können, dass Ihr Geld für Sie zu arbeiten beginnt. Geduld ist die Geheimwaffe eines jeden Langfristinvestors. Alleine Sie bestimmen, wie viel Geduld Sie haben. Damit haben Sie einen unschätzbaren Vorteil gegenüber vielen Reichen und Managertypen.


 Viele Privatanleger sind verunsichert. Sicherheit steht bei vielen im Vordergrund. Das ist der falsche Ansatz – es ist ein negatives Ziel! Sie sollten sich damit nicht zufriedengeben! Denken Sie an finanzielle Freiheit! Defensive und Offensive gehören beide zur Kapitalanlage. Immer.


Finanzielle Freiheit ist ein wichtiger Bestandteil Ihrer persönlichen Freiheit

Überprüfen Sie Ihre Finanzziele und Ihre Grundeinstellung. Nehmen Sie Ihre Finanzen in die eigene Hand. Dies ist einfacher, als Sie denken. Vermögensaufbau schafft finanzielle Freiheit. Und finanzielle Freiheit ermöglicht es Ihnen, Ihr volles Potential zu entwickeln.



Vermögen aufbauen und sichern

Es geht nicht darum, schnell reich zu werden. Es geht darum, das mühsam Erarbeitete zu sichern. In einer Krise kann auch der Gewinner sein, der am wenigsten verliert. Denn die Gefahr in der heutigen Gemengelage viel zu verlieren, ist groß. Deutlich gesagt: Wenn Sie auf der Suche nach schneller und riskanter Geldvermehrung sind, dann sind Sie hier falsch. Wenn Sie Ihr Vermögen aber sichern wollen, dann sind Sie hier richtig.

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Kriterium Details Max. Punkte
Geschäfts­modell
1. Ver­ständ­lichkeit / Qualität
  1. Ist das Geschäft leicht verständlich?
  2. Handelt es sich um Güter/DL des täglichen Bedarfs?
  3. Handelt es sich um ein Lagfrist­investment, Zykliker oder Turnaround?
  10
2. Wett­bewerbs­vorteile
  1. Gibt es starke Marken, Netzwerk­effekte oder sonstige Eintritts­barrieren?
  2. Sind die Wettbewerbs­vorteile langfristig verteidigbar (Burggraben)?
  3. Ist das Unternehmen Marktführer seiner Branche?
  10
3. Profitabilität / Cashflow
  1. Werden hohe Margen / Cashflows generiert?
  2. Wie haben sich die Margen entwickelt?
  3. gibt es hohe wieder­kehrende Cashflows?
  10
4. Historie / Beständigkeit
  1. Wie lange existiert das Unternehmen schon?
  2. Ist die Geschäfts­entwicklung ingsgesamt konstant oder gab es Verlustjahre?
  3. Wurde der Buchwert gesteigert?
  10
Zwischen­summe   40
Manage­ment
5. Unternehmens­führung / Transparenz
  1. Wie lange ist das jetzige Management schon im Unternehmen aktiv?
  2. Welche Branchen­kentnisse bringt das Management mit (vorherige Karrierestationen etc.)
  3. Kommuniziert das jetzige Management offen und transparent=
  10
6. Eigentümer­perspektive
  1. Ist das Management am langfristigen Unternehmens­erfolg beteiligt?
  2. Wird das Unternehmen vom Gründer oder einem Mitglied der Gründer­familie geführt?
  3. Kauft das Management bei gefallenem Kurs nach?
  10
7. Operatives Management
  1. Wie sind die Margen des Unternehmens im Vergleich zum Wettbewerb?
  2. Konnte der ROI gesteigert werden?
  3. Wie geht das Management mit Krisen um?
  10
8. Kapital­mangement
  1. Trugen vergangene Akquistionen zur Erhöhung des Unternehmens­wertes bei?
  2. Verwendet das Management den ein­behaltenen Gewinn sinnvoll?
  3. Wie hoch ist die Rendite auf das eingesetzte Kapital?
  10
Zwischen­summe   40
Bilanz
9. Vers­chuldung / Kapital­struktur
  1. Ist die Verschuldung angemessen?
  2. Wie haben sich die Netto­schulden entwickelt?
  3. Gibt es hohe Pensionsverpflichtungen?
  10
10. Stabilität Bilanz insgesamt
  1. Ist die Eigen­kapitalquote hoch?
  2. Wie hat sich das Eigen­kapital entwickelt?
  3. Sind die kurzfristigen Verbindlich­keiten durch das Umlauf­vermögen gedeckt?
  10
Zwischen­summe   20
Gesamt 100

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