MiFID II
Das ändert sich durch die neue EU-Richtlinie


Haben Sie Ihr Geld nicht nur in Einzelaktien, sondern auch in Fonds und ETFs investiert? Falls dem so ist, sollten Sie im Jahr 2018 auf einige Neuerungen achten.

 

Bislang konnten Ihnen die Kosten von aktiv und passiv gemanagten Fonds leicht entgehen, weil diese Kosten von ihrer Bank so klar nicht ausgewiesen wurden.

 

Doch am 3. Januar 2018 trat eine neue EU-Richtlinie namens MiFID II (Markets in Financial Instruments Directive II) in Kraft. Sie soll Anleger besser schützen vor Falschberatung und Abzocke. Bankberater dürfen ab sofort nur noch geeignete Produkte verkaufen und müssen sämtliche Kosten detailliert aufschlüsseln. Zudem werden telefonische Beratungen aufgezeichnet und 5 Jahre lang gespeichert. Außerdem dürfen Banker die sogenannten Bestandsprovisionen nicht mehr ohne Gegenleistung kassieren.

 

Hier die wichtigsten Neuerungen durch MiFID II im Detail:

  1.  Keine bösen Kostenüberraschungen

Achten Sie darauf, dass Ihnen der Bankberater eine Kostenübersicht des jeweiligen Finanzproduktes aushändigt. Dazu ist er ab sofort verpflichtet. In dieser Übersicht müssen Abschlusskosten, Verwaltungskosten und Depotkosten aufgelistet werden – und zwar in Prozent und in Euro und Cent, fürs erste sowie hochgerechnet über 5 Jahre. Dabei muss auch ersichtlich sein, um wie viel Prozent sich Ihre Rendite durch die Kosten mindert.

 

  1. Das Finanzprodukt muss passen

Der Fonds oder ETF, den Sie kaufen, muss auch zu Ihren Anlagezielen, Vorkenntnissen und Risikovorstellungen passen. Darauf muss der Bankberater achten. Er muss eine sogenannte Geeignetheitserklärung verfassen, die das bisherige Beratungsprotokoll ersetzt. Wenn Sie sich telefonisch beraten lassen, müssen Sie sich einverstanden erklären, dass das Telefonat aufgezeichnet wird. Die Aufnahme muss mindestens 5 Jahre lang aufbewahrt werden.

 

  1. Bestandsprovisionen nur bei besserem Service

Banken bekommen ihre Bestandsprovisionen von den Fondsanbietern. Diese dürfen sie in Zukunft jedoch nur noch dann behalten, wenn sie nachweislich die Servicequalität für uns Anleger erhöhen. Dazu zählt, dass Ihr Berater Sie über die Entwicklung Ihres Depots regelmäßig informiert oder die Bank Ihnen einen sogenannten Research-Zugang anbietet.

 

  1. Vorsicht vor neuen AGB: Kunden sollen auf Provisionen verzichten

 

Einige Banken haben bereits Ende 2017 ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) geändert. Ungeachtet der MiFID-II-Richtlinie fordern sie darin einen Verzicht ihrer Kunden auf Bestandsprovisionen. Wer nicht einwilligt, dem droht die Kündigung. Ob Banken tatsächlich verweigern dürfen, Provisionen weiterzugeben, ist juristisch allerdings noch nicht entschieden.

 

Die neuen Regeln haben Charme. Die Frage ist nur, ob sie sich auch wirklich bewähren werden.

Sie als Anleger sollten in Zukunft auf folgende Kriterien achten: Ist die Kostenaufstellung, die Ihnen Ihr Bankberater vorlegt, für Sie auch wirklich verständlich? Mit welchen Serviceleistungen rechtfertigt Ihre Bank die Bestandsprovisionen? Ist die Ihnen angebotene Geeignetheitserklärung auf Sie individuell angepassst? Oder stehen darin nur Standard-Textbausteine?

 

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Auf gute Investments,

Ihre

Kerstin Franzisi,
Chefredakteurin Der Privatinvestor

 

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Professor Max Otte spricht Klartext:

Die Politik wird Sie nicht mehr retten, da die Politiker selbst den Überblick verloren haben.

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Die Euro-Krise schwelt weiter. Hunderte Milliarden fließen in den Kauf von Staatsanleihen, den Sparern bleibt aber immer weniger. Stetig fallende Zinsen fressen das Vermögen auf, anstatt es zu sichern. Dazu kommen die Sorgen um steigende Lebenshaltungskosten, Armut im Alter und das ungute Gefühl, dass unsere Politiker überfordert sind.

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Professor Max Otte Max Otte empfiehlt:

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Königsanalyse

Die Königsanalyse® ist die von Prof. Dr. Max Otte entwickelte Strategie zur Ermittlung der Investmentqualität und der Bestimmung des echten Werts eines Unternehmens. Das erklärte Ziel ist es dabei, die Wertpapiere herauszufiltern, die aktuell unterbewertet sind und gleichzeitig langfristig echte Qualitäts-Aktien darstellen.
Mit der Königsanalyse® von Prof. Dr. Max Otte können Sie als Privatanleger nachhaltig und mit eigenen Entscheidungen besser abschneiden als durch Wetten und Bauchgefühl-Tipps sogenannter Börsen- und Finanzgurus. Der Börsenbrief Der Privatinvestor steht für sicheren, langfristigen und kontinuierlichen Vermögensaufbau durch sichere Anlage in Qualitäts-Aktien.

Qualitative Kriterien
1. Qualität des Geschäftsmodells
  • Ist das Geschäftsmodell verständlich und nachvollziehbar?
2. Güter / Dienstleistungen des täglichen Bedarfs
  • Produziert das Unternehmen billige Güter und Dienstleistungen des alltäglichen Bedarfs?
3. Nachhaltige Wettbewerbsvorteile
  • Ist das Unternehmen führend in seiner Branche?
  • Bestehen Netzwerkeffekte?
  • Hat das Unternehmen starke Markennamen?
4. Wachstumspotenzial der Branche
  • Handelt es sich um eine stabile Branche mit guten Wachstumsaussichten?
  • Hat das Unternehmen in seinen bestehenden Geschäftsfeldern gute Wachstumsaussichten?
5. Qualität des Managements
  • Wird das Unternehmen von ehrlichen und kompetenten Managern geführt?
  • Handeln das Management im Interesse der Anleger?
Qualitative Kriterien
6. Ergebnismargen
  • Erwirtschaftet das Unternehmen hohe Bruttomargen / hohe Gewinnmargen?
  • Können die Margen langfristig beibehalten werden?
7. Gewinnwachstum
  • Kann das Unternehmen möglichst über fünf Jahre ein kontinuierliches Gewinnwachstum aufweisen?
8. Historie / Beständigkeit
  • Wie lange existiert das Unternehmen?
  • Hat das Unternehmen ununterbrochen Gewinne erwirtschaftet?
  • Gibt es Verlustjahre?
9. Kapitalintensität
  • Erwirtschaftet das Unternehmen einen hohen operativen Cashflow?
  • Ist die Sachinvestitionsquote gering?
10. Bilanz, Verschuldung
  • Verfügt das Unternehmen über eine stabile und ausreichende Eigenkapitalquote?
  • Ist die Verzinsung des Eigenkapitals angemessen?
  • Wie hoch ist der Verschuldungsgrad?

Max Otte

Prof. Max Otte ist seit 2001 Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an der FH Worms. Von 2011 bis März 2016 war er Professor für quantitative und qualitative Unternehmensführung am Institut für Unternehmensführung und Entrepreneurship der Karl-Franzens-Universität Graz. Daneben hat sich Prof. Dr. Max Otte seit mehr als zehn Jahren voll und ganz dem Privatanleger verschrieben. Sein dabei verfolgtes Ziel:
Eine bankenunabhängige und nachvollziehbare Aktienanalyse auf Basis werto­rientierter Kapitalanlage anzubieten. Und das mit großem Erfolg.

Professor Max Otte Empfehlung:

In diesen Zeiten muss man in Sach­werte in­ves­tieren. Und Aktien sind Sach­werte. Es sind An­tei­le an real exis­tie­ren­den Unternehmen.

Prof. Dr. Max Ottes Strategie funktioniert – das beweist der Erfolg seines Fonds

Dass Value Investing im Allgemeinen und die Strategie der Königsanalyse® von Prof. Dr. Max Otte im Besonderen funktionieren, beweist seit Jahren die langfristige Performance des „PI Global Value Fund“. Er arbeitet zu 100 Prozent nach der von Prof. Dr. Max Otte entwickelten Methodik und liegt deutlich über dem MSCI-World - wie der Chart beweist.

Auf Grund des Erfolges des seit 2008 geführten Fonds wurde 2013 für deutsche Anleger ein Publikumsfonds, der „Professor Max Otte Vermögensbildungsfonds“ erfolgreich platziert.

Entwicklung an der Börse – Max Ottes PI Global Value Fund schlägt DAX und MSCI World




Das sagt die Presse

Eine der Grundbotschaften lautet: ‚Folgen Sie niemals blind irgendwelchen Empfehlungen.‘ Anleger sollten den eigenen Verstand benutzen. Das Handwerkszeug dafür liefert Otte.

(Süddeutsche Zeitung)

Schon 1998 schrieb Otte die Blaupause zur Euro- und Griechenlandkrise. Damals wollte das freilich niemand hören.
(Augsburger Allgemeine)

Prof. Dr. Max Otte wurde von einer der auflagenstärksten deutschen Börsenzeitschriften dreimal zum Börsianer des Jahres gewählt.
(Börse Online)

Man muss nicht übertreiben, um Prof. Dr. Max Otte ein gewisses Gespür für die Märkte zu bescheinigen.
(Süddeutsche Zeitung)

Die Vielzahl von Aktien und Empfehlungen erschwert jede Anlageentscheidung. Abhilfe schafft jetzt Prof. Dr. Max Otte. Er stellt fest, dass eine leicht nachvollziehbare Strategie die besten Ergebnisse erzielt.
(Focus Money)

Auch wenn die Börse schwächelt: Prof. Dr. Max Ottes Anlagetipps behalten ihre Gültigkeit.
(Manager Magazin)

Ein hellsichtiger Ökonom: Prof. Dr. Max Otte ist kein Optimist. Aber leider hat der Professor, Schriftsteller und Fondsmanager mit seinen Prognosen Recht behalten. 2006 sagte er die Krise voraus.
(Inforadio des RBB)

Er ist ein international gefragter Finanzfachmann [und] gilt als äußerst kompetenter Ratgeber.
(Kölner Rundschau)

PRIVATINVESTOR-TV

Max Otte klärt auf: Warum Sie jetzt in Aktien investieren müssen
Die Königsanalyse – Im Video anschaulich erklärt
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