Mattel
Hat es sich ausgespielt?


Die Aktie des Spielzeugherstellers Mattel verlor nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse am 26. Oktober 2017 zeitweise 16 Prozent. Neben einem hohen Verlust wurde auch von der Aussetzung der Dividende, beginnend im 4. Quartal 2017, berichtet.

 

Mattel hat mit großen Absatzproblemen in Folge der Insolvenz von Toys-R-Us zu kämpfen, so das Management. Doch die Probleme reichen noch weiter zurück. Im dritten Quartal betrug der Verlust über 603 Millionen US-Dollar. Innerhalb der letzten 12 Monate fiel der Aktienkurs um 54 Prozent.

 

Für uns Anleger stellt sich die Frage:

 

Steht Mattel vor einem Turnaround oder ist der ehemalige Marktführer jetzt ein fallendes Messer, in das wir besser nicht mehr greifen sollten?

 

Es ist unbestritten: Mattel geht es nicht gut. Der Umsatz war über die letzten Jahre deutlich rückläufig. Das Ergebnis litt stark. Die Eigenkapitalquote sank auf zuletzt 23 Prozent, während die Schulden weiter anstiegen. Selbst bei einer Normalisierung der Cashflows benötigt Mattel über vier Jahr um die Schulden zu tilgen. In den kommenden 2 Jahren will das Unternehmen gezwungenermaßen seine Kosten um 650 Mio. USD senken.

 

Kennzahlen der letzten 12 Monate in Mio. USD
Umsatz 5.105,5
Gewinn -598,0
Eigenkapital 1.439,7
Graham-KGV 11,0
Kurs-Buchwert-Verhältnis 3,80
Kurs-Cashflow-Verhältnis 29,15
Quelle: Bloomberg  

 

Ein erster Übernahmeversuch durch Konkurrent Hasbro scheiterte im November 2017. Hasbro ist aktuell vor allem auch aufgrund seiner Star Wars-Lizenzen auf einem Höhenflug.

 

Gut möglich, dass Mattel nur gut pokern will. Eine Übernahme könnte durchaus die Rettung sein. Denn der Barbie-Hersteller befindet sich seit langer Zeit schon im Niedergang. Seit 2012 hat sich der operative Cashflow halbiert. Ein Weiter-so halte ich für sehr, sehr  schwierig. Veränderungen müssen dringend her. 

 

 

Seit  einem Jahr ist Margo Georgiadis CEO von Mattel. Womöglich kann sie mit ihrer Mannschaft neue zündende Ideen einbringen und das eine oder andere gute neue Produkt lancieren. Denn solche braucht Mattel dringend. Die nötige Infrastruktur dafür besitzt Mattel. Doch die Schulden sind eine große Last und die Konkurrenz macht viel Druck – auch aus Fernost.

 

Aber vielleicht wird auch eine Übernahme durch Hasbro wieder Schwung in den Laden bringen

 

Andere als diese beiden Chancen sehe ich für Mattel beim besten Willen nicht. Die aktuelle Qualität des Unternehmens ist unterdurchschnittlich. Seine Aktie ist selbst beim gegenwärtigen Graham-KGV von 11 und einer normalisierten Free Cashflow-Rendite von rund 5 Prozent wegen der hohen Verschuldung kein Schnäppchen.

 

Einzig als Turnaround-Wette hat das Papier noch etwas Charme

Wer zocken will, könnte bei einem sehr viel niedrigeren Kurs einsteigen und auf eine Übernahme oder ein neues Produktwunder à la Barbie hoffen.

  

Herzlichst,

Ihr

Florian König,

Senior Analyst im Team von Max Otte

 

 

 



 

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PI Wachstumsdepot

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Performance des PI Depots
durchschnittl. jährl. Rendite
287,7%
11,8%
440,1%
11,7%
  Andere zum Vergleich: Andere zum Vergleich:
DAX
durchschnittl. jährl. Rendite
163,2%
8,3%
247,2%
8,5%
MSCI World
durchschnittl. jährl. Rendite
130,0%
7,1%
263,0%
8,8%
Dow Jones
durchschnittl. jährl. Rendite
213,9%
9,8%
225,6%
8,0%
Nikkei
durchschnittl. jährl. Rendite
120,4%
6,7%
152,1%
6,2%
S&P 500
durchschnittl. jährl. Rendite
169,8%
8,5%
288,4%
9,3%
STOXX Europe 600 in Euro
durchschnittl. jährl. Rendite
86,4%
5,2%
159,7%
6,4%

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Qualitative Kriterien
1. Qualität des Geschäftsmodells
  • Ist das Geschäftsmodell verständlich und nachvollziehbar?
2. Güter / Dienstleistungen des täglichen Bedarfs
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3. Nachhaltige Wettbewerbsvorteile
  • Ist das Unternehmen führend in seiner Branche?
  • Bestehen Netzwerkeffekte?
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5. Qualität des Managements
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  • Handeln das Management im Interesse der Anleger?
Qualitative Kriterien
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10. Bilanz, Verschuldung
  • Verfügt das Unternehmen über eine stabile und ausreichende Eigenkapitalquote?
  • Ist die Verzinsung des Eigenkapitals angemessen?
  • Wie hoch ist der Verschuldungsgrad?

Max Otte

Prof. Max Otte ist seit 2001 Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an der FH Worms. Von 2011 bis März 2016 war er Professor für quantitative und qualitative Unternehmensführung am Institut für Unternehmensführung und Entrepreneurship der Karl-Franzens-Universität Graz. Daneben hat sich Prof. Dr. Max Otte seit mehr als zehn Jahren voll und ganz dem Privatanleger verschrieben. Sein dabei verfolgtes Ziel:
Eine bankenunabhängige und nachvollziehbare Aktienanalyse auf Basis werto­rientierter Kapitalanlage anzubieten. Und das mit großem Erfolg.

Professor Max Otte Empfehlung:

In diesen Zeiten muss man in Sach­werte in­ves­tieren. Und Aktien sind Sach­werte. Es sind An­tei­le an real exis­tie­ren­den Unternehmen.

Prof. Dr. Max Ottes Strategie funktioniert – das beweist der Erfolg seines Fonds

Dass Value Investing im Allgemeinen und die Strategie der Königsanalyse® von Prof. Dr. Max Otte im Besonderen funktionieren, beweist seit Jahren die langfristige Performance des „PI Global Value Fund“. Er arbeitet zu 100 Prozent nach der von Prof. Dr. Max Otte entwickelten Methodik und liegt deutlich über dem MSCI-World - wie der Chart beweist.

Auf Grund des Erfolges des seit 2008 geführten Fonds wurde 2013 für deutsche Anleger ein Publikumsfonds, der „Professor Max Otte Vermögensbildungsfonds“ erfolgreich platziert.

Entwicklung an der Börse – Max Ottes PI Global Value Fund schlägt DAX und MSCI World




Das sagt die Presse

Eine der Grundbotschaften lautet: ‚Folgen Sie niemals blind irgendwelchen Empfehlungen.‘ Anleger sollten den eigenen Verstand benutzen. Das Handwerkszeug dafür liefert Otte.

(Süddeutsche Zeitung)

Schon 1998 schrieb Otte die Blaupause zur Euro- und Griechenlandkrise. Damals wollte das freilich niemand hören.
(Augsburger Allgemeine)

Prof. Dr. Max Otte wurde von einer der auflagenstärksten deutschen Börsenzeitschriften dreimal zum Börsianer des Jahres gewählt.
(Börse Online)

Man muss nicht übertreiben, um Prof. Dr. Max Otte ein gewisses Gespür für die Märkte zu bescheinigen.
(Süddeutsche Zeitung)

Die Vielzahl von Aktien und Empfehlungen erschwert jede Anlageentscheidung. Abhilfe schafft jetzt Prof. Dr. Max Otte. Er stellt fest, dass eine leicht nachvollziehbare Strategie die besten Ergebnisse erzielt.
(Focus Money)

Auch wenn die Börse schwächelt: Prof. Dr. Max Ottes Anlagetipps behalten ihre Gültigkeit.
(Manager Magazin)

Ein hellsichtiger Ökonom: Prof. Dr. Max Otte ist kein Optimist. Aber leider hat der Professor, Schriftsteller und Fondsmanager mit seinen Prognosen Recht behalten. 2006 sagte er die Krise voraus.
(Inforadio des RBB)

Er ist ein international gefragter Finanzfachmann [und] gilt als äußerst kompetenter Ratgeber.
(Kölner Rundschau)

PRIVATINVESTOR-TV

Max Otte klärt auf: Warum Sie jetzt in Aktien investieren müssen
Die Königsanalyse – Im Video anschaulich erklärt
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