Gold und guter Wein
Ist LeBron James ein Vorbild für Privatanleger?

der privatinvestor


Eins ist sicher: Ich habe in den Family Offices der Reichen und Superreichen wesentlich mehr Kapitalverwalter und Bürokraten des Kapitals als echte Investoren kennengelernt. Sparen ist die Bildung von Kapital durch Konsumverzicht. Bei den Superreichen, die ihre Erträge allerdings nach normalen Maßstäben nicht mehr annähernd sinnvoll konsumieren können, hält sich der Konsumverzicht in Grenzen. Deswegen eignen sich Kunst, Oldtimer und komplizierte Sachwerte vor allem für die Reichen und Superreichen, die es durchaus als Beimischung für ihre Depots sehen.

Schauen wir uns beispielsweise den aktuell wohl besten Basketballspieler der Welt an…

So gibt LeBron James seine Millionen aus

Zur kommenden Saison wechselt er von den Cleveland Cavaliers zu den Los Angeles Lakers. 154 Millionen Dollar soll er dort in den kommenden vier Jahren verdienen – mehr als aktuell jeder andere NBA-Star. Dabei gehört der dreifache NBA-Champion bereits zu den reichsten Menschen im Weltsport. Sein Geld investiert er auch in Wein. Auf Instagram lässt er seine rund 40 Millionen Fans regelmäßig an dieser Passion teilhaben.


„King James“ als Investoren-Vorbild?

Solche Sammlermärkte sind sehr speziell und sehr illiquide. Wenn Sie also an Ihr Vermögen müssen, ist nicht gesagt, dass Sie auch herankommen. Für Menschen wie LeBron James sieht es anders aus: Da sind Weinflaschen, Kunst- und Sammelobjekte durchaus eine Beimischung.

So gibt es in England ein altes Bergwerk, das zum Weinlager umgebaut wurde. Hier lagert Wein im Wert von mehreren Milliarden Euro. Noch dazu hat das Lager den Status eines Zollfreilagers, sodass die Reichen ohne Zölle kaufen und verkaufen können, ohne dass der Wein das Lager verlässt. Gut für sie. Für Menschen aus der Mittelschicht eher unerreichbar.

Das Sammeln ist ein Hobby, eine schöne Leidenschaft. Doch eine Vermögenssicherung für krisenhafte Zeiten ist es für Normalverdiener nicht. Ist die Wirtschaft am Boden, werden oft nicht die einstmals noch so hohen Liebhaberpreise gezahlt. Es ist viel Fachwissen gefragt und auch Glück im Spiel.

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Gold für Privatanleger

Anders sieht es beim Thema Gold aus. Dieses gehört durchaus in ein Privatanleger-Depot gehört – jedoch zu Absicherungszwecken, nicht zu Rendite- oder Spekulationszwecken. Man hat Gold wie eine Versicherung. Insbesondere bei Krisen oder bei einem Zusammenbruch des Papiergeldsystems wird Gold im wahrsten Sinne des Wortes glänzen.

Gestern erreichten mich via Whatsapp gleich zwei interessante Fragen zu diesem Themenkomplex.


Abonnentin Sabine L. fragte:


Sind Goldminenaktien nicht eine gute Ergänzung zur Liquidität? Ich denke da an Bankrun, Schuldenschnitt, Bargeldbegrenzung und die schwache Einlagensicherung.

Generell gilt: Die beste Krisenwährung ist das Metall selbst. Man kann es mitnehmen, in die Hosentasche stopfen, verstecken und tauschen. Wenn Sie nur an der Preisentwicklung teilhaben wollen, können Sie auch Goldminenaktien kaufen. Allerdings können solche Papiere in einer Wirtschaftskrise schnell eingefroren werden. Sie wären dann nicht liquide.

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Zudem enthalten Goldminen einen Hebel, da eben die gesamten Reserven und die gesamte Produktion von der Börse bewertet werden. Der Gewinn hängt bei Goldminen ja nicht am Goldpreis, sondern an der Differenz zwischen Goldpreis und Förderkosten. Liegt zum Beispiel der Goldpreis bei 1.200 Dollar je Unze und fördert das Unternehmen für 1.000 Dollar, so würde ein Anstieg des Goldpreises um 100 Dollar, also 8,3 Prozent, den Gewinn des Unternehmens um 50 Prozent steigen lassen.

Steigt Gold, können Goldminen unter Umständen überproportional steigen, fällt Gold, dann stürzen Minentitel umso schneller ab. Letztlich gilt: Goldminentitel sind wie Rohstofftitel zu bewerten. Sie sind sehr volatil und haben nicht dieselben Eigenschaften wie das Metall selbst.

Vage Hoffnungen

Natürlich gibt es Explorationsgesellschaften, die irgendwann auf eine Goldader treffen und ihren Aktionären traumhafte Renditen erwirtschaften. Aber bei einer kleinen Explorationsgesellschaft investieren Sie in der Hoffnung auf zukünftige Gewinne. Im Prinzip kaufen Sie eine hochriskante Option, keine Aktie. Ihre Goldinvestments sollten keine Spekulation sein, sondern Ihrem Vermögen die notwendige Sicherheit geben. Lassen Sie sich nicht durch das Gold blenden, sondern machen Sie es wie immer beim Investieren in Aktien: Überprüfen Sie, ob das Unternehmen Gewinne abwirft und eine beständige Geschichte hat.

Beispiel Glencore

Diese Minengesellschaft hat sich auf Industriemetalle spezialisiert: Nickel, Kobalt, Kupfer und einige andere.


Unser Testleser Fritz W. fragte mich via Whatsapp:


Glencore hat mittels Geldwäsche die Waschmaschine angeschmissen. Jetzt liegt das KGV nur noch bei 10. Interessant oder Finger weg?

Meine Analysten und ich weisen bei Minenunternehmen generell keine Inneren Werte mehr aus, da die „Fremdbestimmtheit“ durch die Rohstoffe gegeben ist. Glencores Management kann zwar gut sein, ist aber dennoch dem Zyklus unterworfen.

Auch bei Glencore greift die alte Minenregel: Im Wirtschaftsaufschwung steigen die Rohstoffpreise, im Abschwung fallen sie. Das KGV von 10 ist zudem nicht wirklich aussagekräftig, weil keinerlei Planbarkeit gegeben ist. Wenn die Preise etwas heruntergehen, dann kann durch den Hebel schnell mal ein 30er KGV daraus werden.

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Meine Quintessenz

Gold (und auch Silber) als physisches Metall gehört in jedes Privatanleger-Depot – zur Absicherung, nicht als Spekulationsobjekt.

Wann kommt der Crash?

Der liberale Denker Ralf Dahrendorf prognostizierte im Jahr 1998: „Der Euro spaltet Europa.“ Falls die Analyse zutrifft, die mein geschätzter Kollege Dr. Markus Krall in seinem aktuellen Buch präsentiert, und sich die Krise entfaltet, wird Dahrendorf recht behalten. Und das ist für jeden, dem Europa als Heimat lieb und teuer ist, mehr als nur bedauerlich.

Die politische Großwetterlage verschlechtert sich. Auch als Privatanleger sollten wir dem Rechnung tragen. Es ist Zeit für uns, auf Liquidität zu achten. Die Märkte sind und werden teurer. Vermögensschutz wird wichtiger. Wann aber die seit Jahren schlummernde Krise wieder aus ihrem Rettungspaket-Dornröschen-Schlaf erwachen wird, kann niemand genau sagen.


Auf gute Investments,

Ihr

Max Otte


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„Ich habe nie richtig verstanden, wie man es praktisch umsetzt, ein Value Investor zu sein.
Dank Der Privatinvestor jage ich jetzt keine Kurse mehr an den Börsen, sondern warte bis mein Investment seinen Inneren Wert erreicht oder übersteigt. Man bekommt nicht nur Ratschläge, in welche Aktien man investieren sollte, sondern wird auch geschult, wie man denken sollte. Privatinvestor-TV bringt das alles auf den Punkt und ergänzt die Briefe gut. Danke!“

Alexander Popp, Stockholm



Ein starkes erstes Halbjahr 2018

Die Fonds von Max Otte mit neuen Höchstständen


Mit +40,3 Prozent seit Lancierung und +9,8 Prozent seit Jahresanfang bis zum 21. Juni 2018 hat der Max Otte Vermögensbildungsfonds einen neuen Höchststand erreicht. Seit Anfang 2017 haben wir damit sowohl die großen Indizes als auch die großen Vergleichsfonds sehr deutlich geschlagen.


top aktien 2018

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Auch der PI Global Value Fund hat sich beachtlich geschlagen. Seit seiner Auflegung im März 2008 haben wir eine jährliche Performance von +9,0% nach Kosten herausgeholt. Wer vor 10 Jahren 100 Euro in den PI Global Value Fonds investiert hatte, würde heute einen Fondsanteil im Wert von mehr als 240 Euro besitzen.



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Sie können mit Aktien viel Geld verdienen!

Wahrscheinlich mehr Geld, als Sie denken. Aber auch anders, als Sie denken. Ich zeige Ihnen, wie Sie ihre Finanz- und Sparziele erreichen und mit durchschnittlich 10% Rendite alle 7 Jahre Ihr Kapital verdoppeln können. Das Gute daran: Mein System ist ziemlich einfach. Und: Mein System ist logisch aufgebaut. Mit Disziplin können Sie es erlernen und meine Methoden selbst anwenden. Das ist nicht für jeden etwas, denn es gilt, die Stimmungsschwankungen an den Börsen eiskalt auszusitzen und zu nutzen.


Renditen von 8 bis 10% pro Jahr können Sie aber nur mit Sachwerten erzielen, mit Produktivvermögen, mit dem Sie am Wachstum der Wirtschaft teilhaben. Geldforderungen – seien es Anleihen, Termingelder oder Lebensversicherungen – werden nicht annähernd diese Renditen erbringen.


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Aktien sind Produktiv-Vermögen

Sie verbriefen ein Eigentum an einem Unternehmen und dessen Erträgen. Die großen Vermögen wurden in Deutschland vor allem von Unternehmensanteilen, Aktien und Landbesitz über den Zweiten Weltkrieg gerettet und sind oftmals noch heute intakt, so zum Beispiel das Vermögen der Familie Quandt (BMW), der Haniels (Celesio, vormals Gehe, Metro, Takkt), der Henkels oder der Erben von Fresenius, Wella und Tchibo. Da kann es nicht so verkehrt sein, wenn Sie sich in dasselbe Boot setzen.


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Können Sie sich – ohne einen Chef fragen zu müssen – ruhigen Gewissens ein Jahr lang in die Rocky Mountains verabschieden?

Oder einen Segeltörn um die Welt machen? Wollen Sie weiterhin in Ihrem Beruf arbeiten, weil er Ihnen Freude macht? Oder stöhnen Sie unter der Last Ihrer Ratenkredite und wissen nicht, wie Sie die nächste Rechnung der Autowerkstatt bezahlen sollen? Müssen Sie unter einem unerträglichen Vorgesetzten leiden, weil Sie finanziell keine Alternative haben?

Ist finanzielle Freiheit ein Luftschloss?

Ich sage: Nein. Sie ist für jeden Normalbürger, der sich engagiert und diszipliniert, erreichbar. Grundlegende Voraussetzung allerdings, um finanzielle Freiheit erreichen zu können, ist eine Kompetenz, die die überwältigende Mehrheit unserer Mitbürger nie erworben hat: die Kunst, Geldgeschäfte zu beherrschen.


Ich bin überzeugt davon, dass wir uns den Weg zur finanziellen Freiheit nicht mit Erwerbsarbeit allein ebnen können. Selbst Menschen mit Jahreseinkommen in sieben- und achtstelliger Höhe haben schon einmal Totalverluste und Insolvenzen erlebt: Regisseur Francis Ford Coppola, Boxer Mike Tyson und die Schauspielerin Kim Basinger. Sie alle drei haben mindestens einmal in ihrem Leben schon alles verloren. Und dies aus dem einfachen Grund, dass sie nicht die grundlegenden Prinzipien des Investierens angewandt haben. 


Es geht darum, dass Sie Ihr Geld richtig anlegen

Investieren heißt, langfristig Kapital anzulegen mit dem Ziel, Werterhalt oder Wertzuwachs zu erzielen. Hierzu müssen Sie Ihr Investment analysieren und verstehen. Meiden Sie also bitte Produkte, die Sie nicht verstehen, auch wenn die Versprechungen verlockend sind.


Warren Buffett, vielleicht der erfolgreichste Investor der Geschichte, hat 50 Jahre lang Durchschnittsrenditen von 20,8 Prozent erzielt. Das entspricht einer Wertsteigerung von 1,6 Millionen Prozent.


Er investierte sein Geld in solch bekannte Großunternehmen wie Coca-Cola und erzielte damit langfristig eine erstaunliche Durchschnittsrendite von 21 Prozent pro Jahr. Wenn Oma Erna bei Warren Buffett investiert hätte – und es gibt in den USA Omas, die das getan haben –, wären aus 1000 Euro in vierzig Jahren mehr als 2 Millionen Euro geworden!


Diese Weltspitze werden Sie sicherlich nicht erreichen. Aber den DAX um ein paar Prozent zu schlagen ist möglich, wenn Sie sich wirklich mit der Materie beschäftigen. Wichtig ist dabei vor allem Ihr Charakter. 



Auch Normalbürger können es schaffen

Stephanie Mucha, eine ehemalige Krankenschwester aus Buffalo, wurde mit Aktien Multimillionärin. Als ihr Mann 1985 starb, hatte das Ehepaar ein Vermögen von 300.000 Dollar. Im Jahr 2014 waren es 5,5 Millionen Dollar. Das waren 10 Prozent Rendite pro Jahr. 


Mit 10 Prozent werden Sie vielleicht kein Multimilliardär, aber auch damit sollte es Ihnen gelingen, eine gute Summe auf die Seite zu legen. 


Die Höhe des Startkapitals ist nicht alles

Es stimmt – von nichts kommt nichts. Aber das Beispiel Stephanie Mucha zeigt, dass Sie auch mit einem sehr kleinen Startkapital so weit kommen können, dass Ihr Geld für Sie zu arbeiten beginnt. Geduld ist die Geheimwaffe eines jeden Langfristinvestors. Alleine Sie bestimmen, wie viel Geduld Sie haben. Damit haben Sie einen unschätzbaren Vorteil gegenüber vielen Reichen und Managertypen.


 Viele Privatanleger sind verunsichert. Sicherheit steht bei vielen im Vordergrund. Das ist der falsche Ansatz – es ist ein negatives Ziel! Sie sollten sich damit nicht zufriedengeben! Denken Sie an finanzielle Freiheit! Defensive und Offensive gehören beide zur Kapitalanlage. Immer.


Finanzielle Freiheit ist ein wichtiger Bestandteil Ihrer persönlichen Freiheit

Überprüfen Sie Ihre Finanzziele und Ihre Grundeinstellung. Nehmen Sie Ihre Finanzen in die eigene Hand. Dies ist einfacher, als Sie denken. Vermögensaufbau schafft finanzielle Freiheit. Und finanzielle Freiheit ermöglicht es Ihnen, Ihr volles Potential zu entwickeln.



Vermögen aufbauen und sichern

Es geht nicht darum, schnell reich zu werden. Es geht darum, das mühsam Erarbeitete zu sichern. In einer Krise kann auch der Gewinner sein, der am wenigsten verliert. Denn die Gefahr in der heutigen Gemengelage viel zu verlieren, ist groß. Deutlich gesagt: Wenn Sie auf der Suche nach schneller und riskanter Geldvermehrung sind, dann sind Sie hier falsch. Wenn Sie Ihr Vermögen aber sichern wollen, dann sind Sie hier richtig.

Starten Sie jetzt Ihren Vermögensaufbau!

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