Ein großer Wegbereiter
Benjamin Graham und die Ursprünge des Value Investing

Benjamin Graham (8. Mai 1894 - 21. September 1976) ist der unbestrittene Gründervater des Value Investing. Graham war ein hervorragender Investor, aber er hatte genauso viel Spaß daran, seine Gedanken und sein Können an andere Menschen, die daran interessiert waren, weiterzugeben. Sein Anliegen war dabei immer auch ein humanistisches: Wall Street im Dienste der großen Masse der kleinen Investoren zu professionalisieren und den Investmentberuf insgesamt auf ein neues professionelles Niveau zu heben. Es war zum Beispiel Graham, der als Erster zwischen Investment und Spekulation unterschied:

 

An investment operation is one which, upon thorough analysis, promises safety of principal and a satisfactory return. Operations not meeting these requirements are speculative.“

 

Fast drei Jahrzehnte lang – von 1928 bis 1956 – hielt er eine zweistündige Vorlesung zur Wertpapieranalyse an der Columbia University in New York, die mit Fug und Recht als Keimzelle des Value Investing gilt. Bald wurde er von David Dodd, einem jungen Professor, unterstützt, der Grahams Ideen in Lehrmaterial umsetzte. Im Jahr 1934 veröffentlichen beide das Buch „Security Analysis“, das bis heute als Standardwerk aller Value-Investoren gilt.

 

Das 850-seitige Opus enthält eine Fülle von Beispielen und Einsichten, die auch heute noch Gültigkeit haben. Allerdings dürfte die schwierige Sprache viele „normale“ Leser abschrecken. Neben „Security Analysis“ ist das 1949 veröffentlichte „The Intelligent Investor“ sein bekanntestes Buch – es ist einfacher geschrieben und bietet sich als Einstieg für angehende Value Investoren an. Auch Grahams Vorlesungen waren sehr populär, bereits im Januar 1929 wollten sich 150 Studenten einschreiben. Auch nach dem Börsencrash waren die Kurse voll belegt. Sie trugen maßgeblich zum guten Ruf der Columbia Business School bei. Graham beendete seine Lehrtätigkeit nach über einem Vierteljahrhundert im Jahr 1956, als er sich aus dem Geschäftsleben zurückzog.

 

Ein Großteil der Value-Investoren der nächsten Generation – u. a. William Ruane, Walter Schloss und Warren Buffett – ist aus Grahams Schule hervorgegangen. Auch Charles Brandes kommt aus „Graham- und Doddsville“ – er war in den letzten Lebensjahren Grahams Broker.

 

 

Benjamin Graham wurde 1894 als Benjamin Grossbaum in London geboren

 Die Familie wanderte nach New York aus, als Ben ein Jahr alt war. Zunächst ging es der Familie – der Vater war Porzellanhändler – gut: Man hatte eine Dienstmagd, einen Koch und eine Gouvernante. Als Vater Graham jedoch 1903 starb, erfolgte der langsame wirtschaftliche Abstieg. Zunächst wandelte die Mutter das Haus der Familie in eine Pension um. Im Crash von 1907 wurde sie ruiniert, da sie Aktien auf Kredit gekauft hatte. Die folgenden Erniedrigungen hinterließen tiefe Wunden. Ben erinnerte sich Zeit seines Lebens daran, dass er einen Scheck einlösen wollte und der Bankangestellte fragte: „Is Dorothy Grossbaum good for five dollars?“

 

Vielleicht war Grahams Interesse an der Lehre ihm durch seine Herkunft in die Wiege gelegt worden

Sein Großvater mütterlicherseits war führender Gelehrter, Intellektueller und Rabbi in Polen gewesen. Sein Onkel Maurice und seine Mutter Dora wanderten zunächst nach London aus, um dann später nach New York zu gehen. Nach dem Tod des Vaters hatte Graham viel seinem Onkel zu verdanken, der als Bauingenieur und Berater für Effizienzsteigerungen tätig war. Graham zeichnete sich früh durch eine herausragende Intelligenz aus und wuchs in dem Bewusstsein auf, der Lieblingssohn seiner Mutter und der intellektuelle Star der Familie zu sein. Allerdings arbeiteten die Grahams, wo sie konnten, um ihrer Mutter finanziell über die Runden zu helfen.

 

Aufgrund eines Stipendiums konnte Graham an der Columbia University studieren und den zweitbesten Bachelor-Abschluss seines Jahrgangs machen. Allerdings war der Abschluss mit einer kleinen Hürde verbunden: Studenten der Columbia University mussten damals einen Schwimmtest machen, um ihren Abschluss in Empfang zu nehmen – und Ben konnte nicht schwimmen. Auch diese Hürde übersprang er. Zu Beginn seines Studiums änderte die Familie auch ihren Namen in das angelsächsische „Graham“. Bereits vor seinem Abschluss wurden ihm Stellen als Lehrbeauftragter in Philosophie, Englisch und Mathematik angeboten.

 

Ben allerdings zog es an die Wall Street, wo er bereits 1914 bei „Newburger, Henderson & Keppel“ seine erste Stelle antrat. In jener Zeit war die New Yorker Börse ein Spiel für Insider, das wenig berechenbaren Gesetzen folgte. (Fast denkt man an China oder Russland heute oder an Deutschland zur Zeit des Neuen Markts). Kurz nach Grahams Berufseintritt schloss die New Yorker Börse aufgrund des Beginns des Ersten Weltkriegs – Grahams Gehalt wurde vorübergehend reduziert. Als es dann aber im November desselben Jahres weiterging, bewies Graham schnell sein Talent mit unkonventionellen Investmentideen. Andere Anleger vertrauten ihm ihre Vermögen an. 1915 machte er für seinen Arbeitgeber ein kleines Vermögen, als er berechnete, dass die Guggenheim Exploration Company, die sich auflösen wollte, als Summe ihrer einzelnen Unternehmen deutlich mehr wert war als die Aktie insgesamt. Dieses Engagement zeigt sehr deutlich Grahams Prinzipien: Nach einer gründlichen Analyse hatte er herausgefunden, dass er die Aktie mit einer deutlichen Sicherheitsmarge unter ihrem inneren Wert kaufen konnte.

 

Im Aktienboom der 1920er Jahre verdiente Graham dann wirklich viel Geld

Bereits im April 1919 machte er mit einer Neuemission von Savold Tire, einer Aktie aus der damals heißen und brandneuen Automobilbranche, am ersten Handelstag einen Gewinn von 250 Prozent. Eines seiner bekanntesten frühen Investments ist die Aktie der Northern Pipeline Co.: Der Kurs der Aktie betrug 56 Dollar. Graham hatte herausgefunden, dass das Unternehmen hochwertige Anleihen im Wert von mindestens 80 Dollar je Aktie hielt. Graham kaufte die Aktien und bedrängte das Management, die Dividenden zu erhöhen, da das Unternehmen offensichtlich diese Kapitalreserven nicht benötigte. Nach drei Jahren waren seine Aktien 110 Dollar das Stück wert. 1920 wurde Graham Teilhaber bei „Newburger, Henderson & Loeb“. In den zwanziger Jahren gründete er dann mit Jerry Newman die Graham-Newman Corporation.

 

Auch an Graham ging der Börsenkrach von 1929 nicht spurlos vorbei. Zwischen 1929 und 1932 sank der Wert der Investments seiner Firma um ungefähr 70 Prozent. Bens Onkel, der in seinen Lieblingsneffen investiert hatte, verlor 100.000 Dollar, seine Familie musste deswegen von New York nach Kalifornien ziehen.

 

 

Aber die Graham-Newman Corporation überlebte

Newmans Schwiegervater Elias Reiss zahlte noch einmal 75.000 Dollar ein, der einzige neue Mittelzufluss in den dreißiger Jahren. Das Überleben war an sich schon eine hervorragende Leistung, denn der Dow Jones fiel im selben Zeitraum von 381 auf 41 Punkte, das sind ungefähr 90 Prozent. Nun taten Graham und Newman etwas, das man sich von allen Investment-Managern wünschen würde: Sie arbeiteten fünf Jahre lang ohne Vergütung, bis das Vermögen ihrer Mandanten wieder hergestellt war. Obwohl der Aktienmarkt im Koma lag, fanden sich gerade in der Großen Depression viele Investmentmöglichkeiten, die Grahams Kriterien entsprachen.

 

 

Fünf Grundprinzipien durchziehen Grahams Werk

  • der Kauf einer Aktie als Anteil eines Unternehmens, dessen Wert letztlich den Wert der Aktie bestimmt
  • die Irrationalität des Markts
  • die Rendite als Funktion des Preises (nur wer billig einkauft, wird auf Dauer eine angemessene Rendite erzielen)
  • die Risikominimierung durch die Sicherheitsmarge und
  • die Kontrolle der eigenen Emotionen.

 

Um die Irrationalität des Markts zu illustrieren, erfand Graham das Beispiel von „Mr. Market“

Mr. Market kommt täglich zu Ihnen um Ihnen Aktien zum Kauf anzubieten oder selber Kaufangebote zu machen. Sie können ihn so lange abweisen, wie Sie wollen, aber sie werden ihn nie entmutigen, weiter seine Angebote abzugeben. Mr. Market ist sehr emotional und schwankt zwischen übertriebenem Optimismus und nicht gerechtfertigtem Pessimismus. Der intelligente Investor ist ein Realist, der dann kauft, wenn Mr. Market zu pessimistisch ist, und dann verkauft, wenn Mr. Market zu optimistisch ist. Er sollte sich nie von den Launen des Mr. Market leiten lassen. Mr. Market ist dazu da, dem Investor zu dienen, nicht dazu, dass der Investor sich von ihm leiten oder beeinflussen lässt. Der Investor sollte sich auf seine Unternehmen konzentrieren und nicht auf die unsichere Psychologie des Mr. Market.

 

Graham fokussierte sich sehr stark auf das einzelne Wertpapier und seine Bewertung. Er betrachtete weniger die weichen Faktoren wie Marketing, Forschung und Entwicklung und Management. Graham wird allerdings zu Unrecht vorgeworfen, dass er sich vor allem auf Substanzwerte konzentriert hätte. In „The Intelligent Investor“ stellt er eine Formel zur Bewertung von Wachstumswerten vor:

 

Wert = Normalisierter Jahresgewinn * (8,5 + 2 * erwartete jährliche Wachstumsrate der Gewinne)

 

In seinen Büchern wird er nicht müde, zu betonen, dass jede Situation anders ist und dass kein Weg darum herumführt, sich seine eigenen Gedanken zu machen.

 

„Sie sind nicht deswegen im Recht oder Unrecht, weil Sie so denken wie die Masse – Sie sind dann im Recht, wenn die Fakten auf Ihrer Seite sind und Ihre Schlussfolgerungen stimmen.“

 

In der letzten Ausgabe von „The Intelligent Investor“ machte er sich Gedanken darüber, dass Aktien überbewertet seien und sah den Bärenmarkt von 1973 bis 1974 voraus. Oft werden Grahams Bücher gelesen, um daraus Handlungsanleitungen zu gewinnen. Wenn man sie aber genau liest, findet man vor allem eine Botschaft: Jede Situation ist anders, es ist unabdingbar, sich seine eigenen Gedanken zu machen.

 

Auch privat war Graham ein beweglicher Geist

Aus seiner ersten Ehe gingen fünf Kinder hervor – sein ältester Sohn Newton starb bereits in jungen Jahren –, aber die Ehe hielt Grahams Interesse für das weibliche Geschlecht nicht stand. Die zweite, 1938 geschlossene Ehe hielt gerade mal ein Jahr. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs heiratete er noch einmal – diesmal seine Sekretärin. Mit 50 Jahren wurde er, damals bereits Großvater, zum sechsten Mal Vater. Mittlerweile waren also recht viele Menschen ökonomisch von ihm abhängig. Doch das machte ihm nichts aus: Es fällt mir leichter, mehr Geld zu verdienen, als meine Ausgaben einzuschränken.“ Nach drei Ehen und einer Vielzahl von Affären starb er im Jahr 1976 in den Armen seiner Geliebten an der Côte d’Azur.

 

Graham hat einmal geäußert, dass er sich wünsche, jeden Tag etwas Kreatives, etwas Verrücktes und etwas Großzügiges zu tun. Für Warren Buffett ist unter diesen Eigenschaften Grahams Großzügigkeit der herausragende Charakterzug. Graham war immer bereit, seine Ideen mit Freunden zu teilen und diesen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Auf seine Schüler hinterließ er als Mensch und Lehrer einen bleibenden Eindruck: Zwei von ihnen, Warren Buffett und Irving Kahn, gaben ihren Söhnen seinen Namen.

 

Auf gute Investments,

Ihr

Florian König,
Senior Analyst

  

P.S.: Auf unserem Blog bringen wir täglich neue Analysen und Kommentare, vermitteln Börsenwissen und Anlagestrategien. Es lohnt sich, regelmäßig vorbeizuschauen!

 


  

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Professor Otte warnte bereits im Jahr 2000 vor dem Platzen der sogenannten Dotcom-Blase

Sie erinnern sich vielleicht: Damals brauchten Sie nur eine Geschäftsidee, die irgendwas mit Internet zu tun hatte, und schon standen die Investoren Schlange. Milchgesichtige Bubis, frisch von der Uni, wurden hofiert wie langgediente Veteranen der DAX-Vorstände, und die Banken und Großanleger stopften ihnen das Geld bündelweise in die Taschen. Ein belastbares Geschäftsmodell? Nennenswerte Umsätze? Ein wohlüberlegter Businessplan? Alles unnötig! Wie im Fieberrausch wurden so die Aktienkurse dieser Unternehmen nach oben gepusht. Und von diesem Fieber angesteckt, versuchte auch so mancher Privatanleger sein Glück – und verspielte dabei Haus und Hof.

 


Wer klug war, hat auf Professor Otte gehört und konnte so das Schlimmste vermeiden!

Prof. Dr. Max Otte spricht seit Jahren unbequeme Wahrheiten aus. Er scheut sich nicht, den Blick dorthin zu lenken, wo andere wegsehen. Das macht ihn natürlich nicht überall beliebt. Dabei besitzen die Prognosen des dreifachen Börsianers des Jahres eine beeindruckende Trefferquote:

 

  • 1998 bereits schrieb Prof. Dr. Max Otte die Blaupause der Griechenland- und Euro-Krise. Hören wollte das damals niemand.
  • 2006 sah Max Otte als einer der wenigen die globale Finanzkrise von 2008 voraus
  • 2010 schon forderte Max Otte den Austritt Griechenlands aus dem Euro – heute schließt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble einen „Grexit“ nicht mehr aus.
  • Anfang 2013 prognostizierte Max Otte einen stark steigenden DAX, als andere den Index bei 8.000 Punkten als ausgereizt ansahen

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Auch 2006 war es erneut Max Otte, der vor der nächsten großen Gefahr warnte: Dem amerikanischen Immobilienmarkt. In seinem Buch „Der Crash kommt“ sagte er exakt voraus, dass die US-Immobilen-Papiere sehr bald einen Geldvernichtungs-Tsunami auslösen würden. Und auch hier behielt er Recht. Als die Blase platzte, musste die renommierte Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz anmelden. Andere Banken konnten nur durch staatliche Hilfe gerettet werden. All das hat Professor Otte kommen sehen!

 

Das Jahr 2018 wird eine Belastungsprobe für Ihr Geld!

 

Auf dem Fondskongress in Mannheim am 25. Januar war Max Otte der Einzige, der deutlich davor warnte, dass es so nicht weitergehen könne. Andere Fondsmanager flochten zwar hier und da auch ein Wort der Vorsicht ein, im Großen und Ganzen waren sie aber für die nahe Zukunft optimistisch. Wenn jedoch das System insgesamt beschädigt ist und einige Märkte mittlerweile recht teuer sind, woher nehmen sie dann die Zuversicht, dass es zunächst einmal so gut weitergeht? Wenige Tage später sackten die Kurse tatsächlich weg...

 


 

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Das ist Max Otte

Prof. Max Otte studierte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und politische Wissenschaften in Köln und Washington DC und promovierte in Princeton. Er lehrte an den Hochschulen/Universitäten Worms, Boston, Würzburg und Graz.

 

Daneben hat sich Prof. Dr. Max Otte seit mehr als zehn Jahren voll und ganz dem Privatanleger verschrieben. Sein dabei verfolgtes Ziel: 
Eine bankenunabhängige und nachvollziehbare Aktienanalyse auf Basis wertorientierter Kapitalanlage anzubieten. Und das mit großem Erfolg.

 

 


Max Otte wurde von Börse Online, einer der auflagenstärksten deutschen Börsenzeitschriften, dreimal zum Börsianer des Jahres gewählt.

Als gefragter Wirtschafts- und Finanzexperte hat Max Otte mehr als ein Dutzend Bücher sowie zahlreiche Artikel zu Wirtschafts- und Finanzthemen in Zeitungen und Fachblättern veröffentlicht. Als Experte wird er täglich von Rundfunk, TV und Zeitungen zu Anlage- und Währungsfragen interviewt. Er ist häufig Gast in politischen Talkshows wie „Günther Jauch“ oder „Anne Will“. In seinem Buch „Der Crash kommt“ prognostizierte Max Otte bereits im Sommer 2006 die internationale Finanzkrise von 2008. Das Buch hielt sich mehr als zwei Jahre auf den oberen Plätzen der Bestseller-Listen.


Basierend auf seiner Strategie der Königsanalyse® wurden die beiden Fonds PI Global Value Fund (WKN: A0NE9G) und Max Otte Vermögensbildungsfonds (WKN: A1J3AM) aufgelegt, die eine sehr gute Wertentwicklung aufweisen.

 

Starkes Jahr 2017 für den Max Otte Vermögensbildungsfonds


In Summe konnten wir im abgelaufenen Jahr 2017 unsere selbst gesetzte Renditeerwartung von 10% pro Jahr noch übertreffen. Trotz des etwas schwächeren Jahresausklanges schlossen wir mit einem insgesamt sehr erfreulichen Plus von 11,7% ab. Der NAV betrug am letzten Handelstag, (29.12.2017) 127,78 EUR nach 114,43 EUR per Schlusskurs 2016. So kann es im neuen Jahr weitergehen. Der MSCI World in EUR legte im letzten Jahr lediglich um 5,5% zu. Es beginnt, sich auszuzahlen, dass wir uns aus den recht teuren U.S.-Märkten schrittweise zurückziehen. Allerdings ist auch in Europa die gute Einzeltitelauswahl unabdinglich. Der Stoxx Europe 600 als Ganzes konnte nur um 7,7% zulegen. Zum Dax waren wir auf Augenhöhe. Dieser schloss das Jahr mit +12,5%, und damit knapp besser als wir, ab. Der S&P 500 war aufs Jahr gesehen mit 19,4% stark – in Euro gerechnet wären es aber nur 4,8 Prozent. Wir fühlen uns durch unsere Resultate angespornt.


 

Vermögen aufbauen und sichern mit Der Privatinvestor

Es geht nicht darum, schnell reich zu werden. Es geht darum, das mühsam Erarbeitete zu sichern. In einer Krise kann auch der Gewinner sein, der am wenigsten verliert. Denn die Gefahr in der heutigen Gemengelage viel zu verlieren, ist groß. Deutlich gesagt: Wenn Sie auf der Suche nach schneller und riskanter Geldvermehrung sind, dann sind Sie hier falsch. Wenn Sie Ihr Vermögen aber sichern wollen, dann sind Sie hier richtig.

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Zurück also zu den Aktien

Wie schon gesagt gibt es gute Gründe, den Aktienmarkt mit Vorsicht zu betrachten. Aber eines ist klar: Mit den richtigen Aktien können Sie JETZT den Grundstein für eine sorgenfreie Zukunft legen. Warum ich von der Geldanlage in Aktien so überzeugt bin? Fragen wir wieder Professor Max Otte:

 

Professor Max Otte:

„Aktien sind Produktiv-Vermögen. Tausende Mitarbeiter arbeiten daran, den Wert des Unternehmens, und damit den Ihrer Aktien, zu steigern. Mit der richtigen Anlagestrategie können Sie zwischen 8 % und 10 % erzielen und Ihr Vermögen alle 7 bis 10 Jahre verdoppeln. Zudem sind Aktien Realvermögen und damit gegen Inflation und Währungsrisiken recht gut geschützt.“

Aber wie wählt man die Aktien aus, die tatsächlich Gewinn bringen?
Und was genau ist die „richtige Anlagestrategie“, die Professor Otte erwähnte?


Zeit für die gute Nachricht!


Die richtige Anlagestrategie zu finden es ist keine Raketenwissenschaft. Alles, was Sie wissen müssen, um erfolgreich Ihr Geld in gewinnbringende Aktien zu investieren, können Sie lernen!

 

 

 

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Woher weiß Professor Otte, welche Aktien Gewinn bringen, und welche nicht?
Das ist eine gute Frage! Eins vorab: Professor Otte ist kein Hellseher und kann auch nicht im Kaffeesatz lesen. Und er vertraut auch nicht auf irgendein ominöses Bauchgefühl. Max Otte hat seine jahrelange Erfahrung und sein Profi-Know-how genutzt, um an seinem Institut eine Analyse-Methode zu entwickeln, mit der sich sehr sicher bestimmen lässt, ob eine Aktie eine gute Geldanlange ist oder nicht – die Königsanalyse!

Vermögen sichern statt riskanter Zockerei

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Königsanalyse

Die Königsanalyse® ist die von Prof. Dr. Max Otte entwickelte Strategie zur Ermittlung der Investmentqualität und der Bestimmung des echten Werts eines Unternehmens. Das erklärte Ziel ist es dabei, die Wertpapiere herauszufiltern, die aktuell unterbewertet sind und gleichzeitig langfristig echte Qualitäts-Aktien darstellen.
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Alle Unternehmen werden streng auf zehn Qualitätskriterien geprüft, fünf qualitative und fünf quantitative.

Qualitative Kriterien
1. Qualität des Geschäftsmodells
  • Ist das die verständlich und nachvollziehbar?
2. Güter / Dienstleistungen des täglichen Bedarfs
  • Produziert das Unternehmen billige Güter und Dienstleistungen des alltäglichen Bedarfs?
3. Nachhaltige Wettbewerbsvorteile
  • Ist das Unternehmen führend in seiner Branche?
  • Bestehen Netzwerkeffekte?
  • Hat das Unternehmen starke Markennamen?
4. Wachstumspotenzial der Branche
  • Handelt es sich um eine stabile Branche mit guten Wachstumsaussichten?
  • Hat das Unternehmen in seinen bestehenden Geschäftsfeldern gute Wachstumsaussichten?
5. Qualität des Managements
  • Wird das Unternehmen von ehrlichen und kompetenten Managern geführt?
  • Handeln das Management im Interesse der Anleger?
Quantitative Kriterien
6. Ergebnismargen
  • Erwirtschaftet das Unternehmen hohe Bruttomargen / hohe Gewinnmargen?
  • Können die Margen langfristig beibehalten werden?
7. Gewinnwachstum
  • Kann das Unternehmen möglichst über fünf Jahre ein kontinuierliches Gewinnwachstum aufweisen?
8. Historie / Beständigkeit
  • Wie lange existiert das Unternehmen?
  • Hat das Unternehmen ununterbrochen Gewinne erwirtschaftet?
  • Gibt es Verlustjahre?
9. Kapitalintensität
  • Erwirtschaftet das Unternehmen einen hohen operativen Cashflow?
  • Ist die Sachinvestitionsquote gering?
10. Bilanz, Verschuldung
  • Verfügt das Unternehmen über eine stabile und ausreichende Eigenkapitalquote?
  • Ist die Verzinsung des Eigenkapitals angemessen?
  • Wie hoch ist der Verschuldungsgrad?

Max Otte und sein Team vergeben für jedes der 10 Kriterien Punkte zwischen 1 und 10, diese werden addiert und ergeben die sogenannte Königspunktzahl.

Mit der Königspunktzahl wird die Aktienbewertung so leicht, wie die Temperatur an einem Thermometer abzulesen: Je höher der Wert, desto sicherer ist die Anlage!

 

Erfolgsbeispiel Fossil

 

Den Uhrenhersteller Fossil (WKN: A1W0DE) hatten wir unseren Abonnenten im Sommer 2017 vorgestellt. Bei dem Kurs von 7,77 USD, zu dem die Aktie damals notierte, hatten wir eine markante Unterbewertung ermittelt. Leicht war die Zeit für Investoren seitdem aber nicht. In den Monaten danach gab es so manche Zitterpartie.

 

So stürzte die Aktie im November 2017 zeitweilig erneut auf unter 6,00 USD ab. Schwache Quartalszahlen haben diese Reaktion ausgelöst.

 

Für diejenigen, die sich von dieser extrem pessimistischen Stimmung nicht haben mitreißen lassen und bis jetzt dabeigeblieben sind, hat die richtige Stunde aber im Februar 2018 geschlagen. Die Aktie schoss um über 100 Prozent, von 8,35 auf fast 17,00 USD in die Höhe. Es war also Zeit, den Gewinn ins Trockene zu bringen, solange diese (emotional getriebene) Hochstimmung von „Mr. Market“ anhielt.

 

Für die weitere Zukunft trauen Fossil wir zu, die Hürden, die noch bestehen, zu meistern. Dies wird aber nicht von heute auf morgen geschehen, und auf dem Weg dorthin werden sicher noch so einige Steine wegzuräumen sein. Wir sehen anlässlich der aktuellsten Geschäftszahlen für 2017 unseren zuletzt kommunizierten Inneren Wert und die Königspunkte bei 59 bestätigt.

 

Nach wie vor exzellent sind bei Fossil die Brutto-Margen. Auch 2018 soll sich diese zwischen sehr guten 51 und 53 Prozent bewegen. Bei der operativen Marge wird jedoch lediglich von einer Range zwischen 0 und 4 Prozent ausgegangen.

 

Da unsere Investmentthese sich im Februar 2018 erfüllt hatte und die Zahlen für 2017 keine Anhebung des fairen Wertes rechtfertigten, entnahmen wir Fossil zudem unserer Datenbank.

Warten Sie also nicht länger ab, denn die nächste großartige Investmentchance kommt schon sehr bald!

 

 

Sehen Sie nicht länger zu, wie Ihr Geld auf der Bank durch Inflation und Negativzinsen Schritt für Schritt vernichtet wird! Werden Sie Teil des exklusiven Kreises derer, die Woche für Woche von Professor Max Ottes Erfahrung und seiner Königsanalyse profitieren.

 

Unsere Musterdepots – Strategisch zum Erfolg

 

Während unser PI Langfristdepot erreichte seit Auflegung eine Performance von 287,7 % erreichte,  schaffte der DAX im selben Zeitraum nur einen Total Return von 163,2 %. Die durchschnittliche  jährliche Rendite beträgt 11,8 % bei unserem Musterdepot. Beim DAX sind es nur 8,3 % p.a. Die  Outperformance gegenüber dem EuroStoxx 600 und dem MSCI World sind noch massiver, wie die  nachstehende Tabelle zeigt. Dies bedeutet: Hätten Sie im September 2005 beispielsweise 50.000 €  nach Maßgabe unseres Langfristdepots investiert und entsprechend unseren weiteren Empfehlungen  verwaltet, könnten Sie sich heute über ein Vermögen von insgesamt 193.739,76 € freuen.

 

Eine ähnlich gute Entwicklung verzeichnete in den letzten 15 Jahren unser bewusst etwas sportlicher  geführtes PI Wachstumsdepot. Dieses weist zum Stichtag 21. November 2017 eine  Gesamtperformance von 440,1 % auf – eine Rendite von 11,7 % jährlich. Der DAX, der  im selben Zeitraum eine absolute Performance von 247,2 % und eine durchschnittlich jährliche  Rendite von 8,5 % hinlegte, konnte damit ebenso geschlagen werden, wie auch der Stoxx Europe  600 und der MSCI World.

 

   

PI Langfristdepot

Total Return seit 16.09.2005

PI Wachstumsdepot

Total Return seit 09.08.2002

 
  Performance des PI Depots
durchschnittl. jährl. Rendite
287,7%
11,8%
440,1%
11,7%
 
   

Andere zum Vergleich:

Andere zum Vergleich:

 
  DAX
durchschnittl. jährl. Rendite
163,2%
8,3%
247,2%
8,5%
 
  MSCI World
durchschnittl. jährl. Rendite
130,0%
7,1%
263,0%
8,8%
 
  Dow Jones
durchschnittl. jährl. Rendite
213,9%
9,8%
225,6%
8,0%
 
  Nikkei
durchschnittl. jährl. Rendite
120,4%
6,7%
152,1%
6,2%
 
  S&P 500
durchschnittl. jährl. Rendite
169,8%
8,5%
288,4%
9,3%
 
  STOXX Europe 600 in Euro
durchschnittl. jährl. Rendite
86,4%
5,2%
159,7%
6,4%
 

 

Das bietet Ihnen nur Der Privatinvestor


„Der Privatinvestor“ ist Ihr direkter Draht zu Professor Max Otte und seinem Team. Nur hier finden Sie Aktienanalysen nach der bewährten Methode der Königsanalyse. Darüber hinaus profitieren Sie von folgenden Vorteilen:


  • Exklusive Strategieeinschätzungen von Prof. Dr. Max Otte
  • Diese aktuellen Top-Aktien empfehlen wir
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Aktien richtig ausgewählt bieten eine langfristige Wertsteigerung

Der Deutsche Aktienindex (DAX) zum Beispiel erzielte zwischen 1995 und 2015 eine jährliche Rendite von durchschnittlich 8,1 Prozent.


Und selbst eine solch erschütternde Krise wie das Platzen der New-Economy-Blase hat Anlegern mit einem weiten Anlagehorizont nicht schaden können. Sie haben die Krise ausgesessen und können sich seit 2006 auch wieder über ordentliche Renditen freuen. Ähnliches gilt für die Immobilienblase, die nach dem Zusammenbruch der Bank Lehman Brothers platzte. Ein im Jahr 2007 erstandenes Papier aus dem DAX erzielte 2013 wieder positive Renditen.


Daneben profitieren Sie als Aktionär von den regelmäßigen Dividenden. Allein sie sind bereits höher als die heutigen Zinsen auf Bankeinlagen. Mit Aktien fahren Sie, liebe Leser, also weitaus besser als mit den meisten Produkten der Finanzbranche.


Und Aktien sind pflegeleicht. Sie können bereits mit kleinen Beträgen einsteigen, die Papiere sehr leicht online kaufen und bleiben als Aktionär stets Ihr eigener Herr.

 

 

 

Die Prinzipien der Aktienanlage sind verständlich, aber nicht einfach durchzuhalten

Es braucht viel Erfahrung und eine kritische Distanz zu sich selbst. Außerdem benötigen Sie das Handwerkszeug, um Aktien richtig einzuschätzen.


Lernen Sie,

  • zwischen guten und schlechten Aktien zu unterscheiden!
  • wo und wie Sie gute Aktien aufspüren können!
  • wie Sie sich Ihr persönliches Aktiendepot zusammenstellen können!

Entwickeln Sie sich zu einem ernsthaften Investor! Verdienen Sie unabhängig von den Moden und Stimmungsschwankungen der Finanzmärkte Geld an der Börse, indem Sie eine klare und solide Strategie verfolgen.


Dabei möchte Prof. Dr. Max Otte Ihnen mit Der Privatinvestor helfen

 

 

Das sagt die Presse

Eine der Grundbotschaften lautet: ‚Folgen Sie niemals blind irgendwelchen Empfehlungen.‘ Anleger sollten den eigenen Verstand benutzen. Das Handwerkszeug dafür liefert Otte.

(Süddeutsche Zeitung)

Schon 1998 schrieb Otte die Blaupause zur Euro- und Griechenlandkrise. Damals wollte das freilich niemand hören.
(Augsburger Allgemeine)

Prof. Dr. Max Otte wurde von einer der auflagenstärksten deutschen Börsenzeitschriften dreimal zum Börsianer des Jahres gewählt.
(Börse Online)

Man muss nicht übertreiben, um Prof. Dr. Max Otte ein gewisses Gespür für die Märkte zu bescheinigen.
(Süddeutsche Zeitung)

Die Vielzahl von Aktien und Empfehlungen erschwert jede Anlageentscheidung. Abhilfe schafft jetzt Prof. Dr. Max Otte. Er stellt fest, dass eine leicht nachvollziehbare Strategie die besten Ergebnisse erzielt.
(Focus Money)

Auch wenn die Börse schwächelt: Prof. Dr. Max Ottes Anlagetipps behalten ihre Gültigkeit.
(Manager Magazin)

Ein hellsichtiger Ökonom: Prof. Dr. Max Otte ist kein Optimist. Aber leider hat der Professor, Schriftsteller und Fondsmanager mit seinen Prognosen Recht behalten. 2006 sagte er die Krise voraus.
(Inforadio des RBB)

Er ist ein international gefragter Finanzfachmann [und] gilt als äußerst kompetenter Ratgeber.
(Kölner Rundschau)

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Prämiengesamtwert: 219,00 €


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