Autoindustrie im Kreuzfeuer
Der „Abgas-Test“-Skandal ist keiner


 In den Medien sehen wir seit Monaten ein groteskes Zerrbild der Realität. Nicht zuletzt die deutsche Autoindustrie steht massiv in der Kritik. Die Berichterstattung dazu ist grauenhaft. Sie ist parteiisch, punktuell, tendenziös.

 

Der neueste Dreh: Nicht nur Affen – schlimm genug – sollen für Abgasversuche missbraucht worden sein. Nein, sogar an menschlichen Probanden sollen Volkswagen, Daimler und Co. „Abgas-Tests“ durchgeführt haben. Deutschlandweit überschlagen sich Berichterstatter und Kommentatoren abermals vor Erregung.

 

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ beispielsweise kommentiert: „Es bleibt im wahrsten Wortsinn unfassbar, dass diese Tests von einer Branche veranlasst wurden, die seit Jahren systematisch und mit teils betrügerischen Methoden die Stickoxid-Belastung durch ihre Erzeugnisse heruntermanipulierte. Ebenso, dass dies in einem Land geschieht, in dem die Begriffe ,Menschenversuch‘ und ,Gas‘ ein ewiges Tabu markieren sollten, dies aber offenbar nicht mehr tun. Dabei ist es unerheblich, ob die Versuche im Zusammenhang mit dem Dieselskandal oder ob sie, wie die Uni Aachen nun behauptet, im Zusammenhang mit Stickoxid-Grenzwerten am Arbeitsplatz standen.“

 

Auslöser der Panik war eine Aktion der Auto-Lobby EUGT („Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor“), die die Ergebnisse einer Studie der Aachener Uniklinik in ihre Lobbyarbeit hatte einfließen lassen.

 

Die Universität Aachen stellt nun klar, worum es bei den Studien wirklich ging.

In einem Interview auf dem Youtube-Kanal der Uniklinik berichtet Prof. Dr. med. Thomas Kraus, Direktor des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, dass bei diesen Versuchen lediglich die Wirkung von veränderten gesetzlichen Stickoxid-Grenzwerten untersucht wurde. Vertreter der Autoindustrie seien dabei in keiner Phase beteiligt gewesen.

 

Der Ablauf der Versuche gestaltete sich demnach folgendermaßen: Die Probanden wurden in vier Kontrollgruppen eingeteilt. Eine Gruppe atmete ganz saubere Luft, eine andere die Luft an einem normalen Arbeitsplatz, eine weitere die Luft an einem Arbeitsplatz gemäß  dem neuen Grenzwert. Die vierte Gruppe atmete die Luft an einem Arbeitsplatz mit einem Drittel des alten Grenzwertes.

 

 

„Die Studie wurde im Jahr 2012 konzipiert – mit der Fragestellung, ob es gesundheitliche Wirkung von Stickoxiden am Arbeitsplatz für den Menschen gibt. Hintergrund war, dass der arbeitsmedizinsche Grenzwert gesenkt wurde“, so Dr. Kraus im Gespräch. „Wir versuchen immer, optimale Arbeitsplatz-Grenzwerte für die Arbeitsplätze zu finden, damit die Menschen auch nach 40-jähriger Belastung gesund bleiben.“

 

Ziel der Studie sei es gewesen, „zu prüfen, ob eventuell auch unterhalb früherer oder existierender Grenzwerte – zum Beispiel ob auch bei Stickoxid-Belastungen aus dem Umwelt-Bereich – schon Effekte nachweisbar sind, die früher mit gröberen Methoden vielleicht nicht verstehbar waren.“ 

Die Autoindustrie war nie involviert

 

Dr. Kraus im Wortlaut: „Mit dem Dieselskandal hat das überhaupt nichts zu tun. Der Dieselskandal wurde erst viel später offenkundig. Wir haben ja auch keine Belastung mit Motoremissionen gemacht, sondern nur mit Stickoxid, d.h. unsere Ergebnisse sind auch überhaupt nicht übertragbar auf Dieselbelastungen. Und sie beantworten auch überhaupt nicht die Frage, ob Dieselemissionen gefährlich oder ungefährlich sind.“

 

Ganz anders natürlich die Ethikkommission, die – wie immer bei solchen Versuchen mit Menschen üblich – von Anfang eingebunden wurde. Sie gab vor dem Versuchsbeginn grünes Licht.

 

Der vermeintliche Dieselskandal hält die deutsche Wirtschaft dennoch weiter im Würgegriff. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Hersteller selbst, sondern auch auf die Ingenieursdienstleister und Zulieferer. Die politische Unsicherheit ist enorm. Nach einer jahrzehntelange, stetig guten Entwicklung bekommt die gesamte Branche nun Gegenwind. Der große Umbruch auf die Elektromobilität steht an. Er hat oberste politische Priorität.

 

Da kommt jeder Skandal gerade recht. Die Einseitigkeit dieser Berichterstattung ist einfach nur beschämend, der deutsche Hang zur Selbstzerstörung deprimierend.

 

Herzlichst,

Ihr

Max Otte

 

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Max Otte

Prof. Max Otte ist seit 2001 Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an der FH Worms. Von 2011 bis März 2016 war er Professor für quantitative und qualitative Unternehmensführung am Institut für Unternehmensführung und Entrepreneurship der Karl-Franzens-Universität Graz. Daneben hat sich Prof. Dr. Max Otte seit mehr als zehn Jahren voll und ganz dem Privatanleger verschrieben. Sein dabei verfolgtes Ziel:
Eine bankenunabhängige und nachvollziehbare Aktienanalyse auf Basis werto­rientierter Kapitalanlage anzubieten. Und das mit großem Erfolg.

Professor Max Otte Empfehlung:

In diesen Zeiten muss man in Sach­werte in­ves­tieren. Und Aktien sind Sach­werte. Es sind An­tei­le an real exis­tie­ren­den Unternehmen.

Prof. Dr. Max Ottes Strategie funktioniert – das beweist der Erfolg seines Fonds

Dass Value Investing im Allgemeinen und die Strategie der Königsanalyse® von Prof. Dr. Max Otte im Besonderen funktionieren, beweist seit Jahren die langfristige Performance des „PI Global Value Fund“. Er arbeitet zu 100 Prozent nach der von Prof. Dr. Max Otte entwickelten Methodik und liegt deutlich über dem MSCI-World - wie der Chart beweist.

Auf Grund des Erfolges des seit 2008 geführten Fonds wurde 2013 für deutsche Anleger ein Publikumsfonds, der „Professor Max Otte Vermögensbildungsfonds“ erfolgreich platziert.

Entwicklung an der Börse – Max Ottes PI Global Value Fund schlägt DAX und MSCI World




Das sagt die Presse

Eine der Grundbotschaften lautet: ‚Folgen Sie niemals blind irgendwelchen Empfehlungen.‘ Anleger sollten den eigenen Verstand benutzen. Das Handwerkszeug dafür liefert Otte.

(Süddeutsche Zeitung)

Schon 1998 schrieb Otte die Blaupause zur Euro- und Griechenlandkrise. Damals wollte das freilich niemand hören.
(Augsburger Allgemeine)

Prof. Dr. Max Otte wurde von einer der auflagenstärksten deutschen Börsenzeitschriften dreimal zum Börsianer des Jahres gewählt.
(Börse Online)

Man muss nicht übertreiben, um Prof. Dr. Max Otte ein gewisses Gespür für die Märkte zu bescheinigen.
(Süddeutsche Zeitung)

Die Vielzahl von Aktien und Empfehlungen erschwert jede Anlageentscheidung. Abhilfe schafft jetzt Prof. Dr. Max Otte. Er stellt fest, dass eine leicht nachvollziehbare Strategie die besten Ergebnisse erzielt.
(Focus Money)

Auch wenn die Börse schwächelt: Prof. Dr. Max Ottes Anlagetipps behalten ihre Gültigkeit.
(Manager Magazin)

Ein hellsichtiger Ökonom: Prof. Dr. Max Otte ist kein Optimist. Aber leider hat der Professor, Schriftsteller und Fondsmanager mit seinen Prognosen Recht behalten. 2006 sagte er die Krise voraus.
(Inforadio des RBB)

Er ist ein international gefragter Finanzfachmann [und] gilt als äußerst kompetenter Ratgeber.
(Kölner Rundschau)

PRIVATINVESTOR-TV

Max Otte klärt auf: Warum Sie jetzt in Aktien investieren müssen
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