Air Berlin
Hohe Belastung für die Steuerzahler


Würden Sie mir einen Kredit in dreistelliger Millionenhöhe gewähren, wenn ich Ihnen vorab sage, dass ich eigentlich schon insolvent bin?

 

Natürlich nicht. Kein klar denkender Mensch würde einen solchen „Deal“ eingehen. Oder doch?

 

Letztes Jahr im August brach die große Panik aus und die Bundesregierung gab rasch 150 Mio.heraus, um die Rückreise der Kunden der insolventen Fluglinie Air Berlin aus den Urlaubsorten zu gewährleisten. Von diesem Kredit aus dem Steuersäckel wurden 84 Mio. Euro bis heute noch nicht zurückgezahlt.

 

Die Insolvenz der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft wird den deutschen Steuerzahlern noch erhebliche finanzielle Belastungen aufbürden.

Die Bundesregierung, die deutschen Steuerbehörden und die Bundesanstalt für Arbeit rechnen aktuell  mit einem Fehlbetrag von insgesamt rund 270 Mio. Euro. Hinzu kommen heute noch nicht absehbare Kosten für Kunden und Mitarbeiter, so ein interner Bericht der Insolvenzverwalter der Fluggesellschaft, aus dem die „Süddeutsche Zeitung“ am 24. Januar zitierte. Allein die ausstehenden Ansprüche der Mitarbeiter gegen Air Berlin belaufen sich auf rund 9,5 Mio. Euro.

 

Den wenigen verbliebenen Vermögenswerten von Air Berlin steht ein gewaltiger Schuldenberg in Höhe von 4,4 Mrd. Euro gegenüber. Höchst unwahrscheinlich ist, dass die Gläubiger einen Großteil der Mittel, die sie dem Unternehmen geliehen haben, zurückerhalten werden.

 

 

 

Darüber hinaus schuldet Air Berlin einigen Kunden noch Schadensersatzzahlungen für gestrichene Flüge, Verspätungen sowie verlorenes oder beschädigtes Gepäck  in Höhe von 30 Mio. Euro.

 

Zudem konnten aus dem bisherigen Verkauf von Teilen des Air-Berlin-Geschäfts lediglich 67 Mio. Euro generiert werden. Ein kanppes Drittel davon kam von Lufthansa und 40 Mio. Euro von EasyJet. Erlöse aus dem vor kurzem vereinbarten Verkauf der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki an ihren ursprünglichen Gründer, den ehemaligen Formel-1-Champion, Andreas Nikolaus „Niki“ Lauda sind darin nicht enthalten.

 

Und jetzt fragen Sie sich noch einmal, liebe Leser: Was würde Konzernvorstand widerfahren, wenn dieser einem insolventen Partner einen Kredit aus der Unternehmenskasse gewähren würde? Wie würden die Aktionäre reagieren?

 

Lassen wir zum Abschluss den zuständigen Insolvenzverwalter zu Wort kommen. Gemäß seiner ersten Analyse trifft das gescheitere Management von Air Berlin erhebliche Schuld. Das Unternehmen habe in einem Zustand „ständiger Reorganisation“ und in einer „konstanten Verlustsituation“ operiert.

 

Von Air Berlin haben wir richtigerweise immer die Finger gelassen.

 

Auf gute Investments,

Ihre

Kerstin Franzisi
Chefredakteurin Der Privatinvestor

 

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Max Otte

Prof. Max Otte ist seit 2001 Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an der FH Worms. Von 2011 bis März 2016 war er Professor für quantitative und qualitative Unternehmensführung am Institut für Unternehmensführung und Entrepreneurship der Karl-Franzens-Universität Graz. Daneben hat sich Prof. Dr. Max Otte seit mehr als zehn Jahren voll und ganz dem Privatanleger verschrieben. Sein dabei verfolgtes Ziel:
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Professor Max Otte Empfehlung:

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Prof. Dr. Max Ottes Strategie funktioniert – das beweist der Erfolg seines Fonds

Dass Value Investing im Allgemeinen und die Strategie der Königsanalyse® von Prof. Dr. Max Otte im Besonderen funktionieren, beweist seit Jahren die langfristige Performance des „PI Global Value Fund“. Er arbeitet zu 100 Prozent nach der von Prof. Dr. Max Otte entwickelten Methodik und liegt deutlich über dem MSCI-World - wie der Chart beweist.

Auf Grund des Erfolges des seit 2008 geführten Fonds wurde 2013 für deutsche Anleger ein Publikumsfonds, der „Professor Max Otte Vermögensbildungsfonds“ erfolgreich platziert.

Entwicklung an der Börse – Max Ottes PI Global Value Fund schlägt DAX und MSCI World




Das sagt die Presse

Eine der Grundbotschaften lautet: ‚Folgen Sie niemals blind irgendwelchen Empfehlungen.‘ Anleger sollten den eigenen Verstand benutzen. Das Handwerkszeug dafür liefert Otte.

(Süddeutsche Zeitung)

Schon 1998 schrieb Otte die Blaupause zur Euro- und Griechenlandkrise. Damals wollte das freilich niemand hören.
(Augsburger Allgemeine)

Prof. Dr. Max Otte wurde von einer der auflagenstärksten deutschen Börsenzeitschriften dreimal zum Börsianer des Jahres gewählt.
(Börse Online)

Man muss nicht übertreiben, um Prof. Dr. Max Otte ein gewisses Gespür für die Märkte zu bescheinigen.
(Süddeutsche Zeitung)

Die Vielzahl von Aktien und Empfehlungen erschwert jede Anlageentscheidung. Abhilfe schafft jetzt Prof. Dr. Max Otte. Er stellt fest, dass eine leicht nachvollziehbare Strategie die besten Ergebnisse erzielt.
(Focus Money)

Auch wenn die Börse schwächelt: Prof. Dr. Max Ottes Anlagetipps behalten ihre Gültigkeit.
(Manager Magazin)

Ein hellsichtiger Ökonom: Prof. Dr. Max Otte ist kein Optimist. Aber leider hat der Professor, Schriftsteller und Fondsmanager mit seinen Prognosen Recht behalten. 2006 sagte er die Krise voraus.
(Inforadio des RBB)

Er ist ein international gefragter Finanzfachmann [und] gilt als äußerst kompetenter Ratgeber.
(Kölner Rundschau)

PRIVATINVESTOR-TV

Max Otte klärt auf: Warum Sie jetzt in Aktien investieren müssen
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